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Von unserem Redakteur 
Jürgen Wegner · 21.08.2019

Volle Hütte am Möbelhaus

Auf dem Hofmeister-Parkplatz gibt es bei „Sindelfingen rockt“ einen Zuspruch wie nie

  • Sänger Hannes Hergenröder in Aktion.

  • Volle Hütte am Möbelhaus.

Zum ersten Mal muss Metin Tietjen vom XXL-Sicherheitsdienst Autofahrer Richtung Breuningerland schicken. Dass die Hofmeister-Tiefgarage voll bis auf den letzten Platz ist und vor dem Parkplatz so viele Fahrräder stehen wie an einer Schule, hat er bei „Sindelfingen rockt“ noch nicht erlebt. 3500 Besucher, schätzt er, schauen sich das Coldplay-Konzert der Tribute-Band „Viva la Vida“ an. Es ist ein Livekonzert-Abend auf die ganz sanfte Tour.

Die Vorstartspannung ist am frühen Mittwochabend deutlich zu spüren. Auf der Bühne, davor und dahinter. Erst sagt Francois Saorine backstage „ich hab' Bock“, dann eröffnet die Band und lässt „A Rush of Blood to the Head“ fließen. Eher sanft und sachte, aber qualitativ hochwertig. Wie immer bei „Sindelfingen rockt“ ist auch dieses Konzert in drei Blöcke geteilt. Im ersten Set geht es gediegen zu, bei zwei Liedern nimmt sich Schlagzeuger Bastian Kilper komplett raus. Es sind eher ältere Songs, es ist ein behutsames Reinrutschen bis zur Pause. So hatten sich die Musiker aus Stuttgart, Leonberg und Kirchheim das vorgestellt.

 

Ansichtssache

 

 

Dabei bekommen sie die ganz große Bühne. Zur ersten Pause sind es schon über 2500 Zuschauer, weitere werden noch kommen. Viele sind nur hier, um andere zu treffen. So, wie der ehemalige Sindelfinger Sebastian Kellmann. Etliche können sich immer noch nicht an das Ausweich-Areal im Gewerbegebiet gewönnen. Parkplatz statt Marktplatz, „das ist sicher nicht das, was die Sindelfinger wollen“, sagt Enzo Arena aus Magstadt. Dritte wiederum genießen einfach nur die Musik und haben für den Abend eine weite Anreise auf sich genommen. „Echt super“, sagt Maria Hirt, die aus Stetten am kalten Markt nach Sindelfingen kam. An ihrer Seite Jörn Schulte aus Rottenburg: „Auf der Hinfahrt habe ich mir ein paar Coldplay-Sings angehört und dacht: Okay, das ist eine Herausforderung.“

 

 

Die komplette Geschichte, Hintergründe zum Stand des Rechtsstreits und eine Glosse stehen auf www.szbz.de und am Donnerstag in der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung.