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Edip Zvizdiç · 01.12.2019

Verdienter Heimsieg vor der Winterpause

Fußball - Verbandsliga: VfL Sindelfingen - VfB Neckarrems 2:0 (0:0) / Frühe Rote Karte für VfL-Kapitän Fabian Rupp

Die Spieler des VfL Sindelfingen jubeln über den 2:0-Heimsieg gegen den VfB Neckarrems. Bild: photostampe

Mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten VfB Neckarrems hat sich der VfL Sindelfingen in die rund dreimonatige Winterpause verabschiedet. Das Team von Tobias Winter musste dabei eine frühe Rote Karte gegen Kapitän Fabian Rupp verkraften, schaukelte den achten Saison-Dreier aber ohne größere Probleme nach Hause.

„Noch einmal alles raushauen“ hatte Tobias Winter im Vorfeld des letzten Spieles im Jahr 2019 von seinen Akteuren eingefordert, was vor allen Dingen Fabian Rupp nach fünf Minuten zu wörtlich umsetzte. Der Kapitän des VfL Sindelfingen versuchte einen katastrophalen Querpass von Ender Özcan zu klären, kam aber einen Schritt zu spät und brachte dabei als letzter Mann den Neckarremser Nesreddine Kenniche zu Fall. Schiedsrichter Jonathan Woldai zückte sofort die Rote Karte und schickte den Sindelfinger Abwehrchef vorzeitig zum Duschen. „Wenn der Schiri in dieser Szene ein Foul sieht, dann ist es leider auch eine Rote Karte“, kommentierte Tobias Winter die Aktion.


Kurz nach Wiederanpfiff brachte Tobias Winter seinen Torjäger Oliver Glotzmann für den blassen Pablo Perez in die Partie. Das Geschehen spielte sich aber zunächst wieder vor dem Sindelfinger Gehäuse ab. Einen Freistoß von Lars Ruckh klärte Raphael Molitor in der 50. Minute für seinen bereits geschlagenen Michael Walz per Kopf von der Torlinie.


Vier Minuten später pflückte sich Sindelfingens Schlussmann dann höchst selbst eine Volleyabnahme von Eugenio Del 
Genio herunter und leitete sofort einen Konter ein. Über Samuel Mayer gelangte der Ball zu Oliver Glotzmann, der aber anstatt selbst abzuschließen seinen mitgelaufenen Nebenmann Alex Aleman Solis suchte, VfB-Abwehrchef Pero Mamic aber noch seinen Fuß dazwischen brachte.


In der 56. Minute waren dann wieder dieselben Protagonisten beteiligt. Dieses Mal versuchte Pero Mamic den Ball an der Mittellinie stehend auf seinen Torhüter zurückzuköpfen. Oliver Glotzmann sprintete dazwischen und spitzelte das Spielgerät am herauseilenden Luis Loucao vorbei. Aus 35 Metern trudelte der Ball zum 1:0 über die Torlinie. Angestachelt von der Führung setzten die Hausherren nach. Alex Aleman Solis hatte in der 62. Minute das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Luis Loucao.


Neckarrems drängte auf den Gleichstand, erreichte diesen aber nur bezüglich der Spieler auf dem Platz. Denn in der 65. Minute musste Lars Ruckh nach überhartem Einsteigen gegen Alexander Wetsch ebenfalls mit direkt Rot vom Platz. Als dann fünf Minuten später Alex Aleman Solis nach einem Bilderbuchkonter über Oliver Glotzmann und Ender Özcan das 2:0 nachlegte, war der Sieg für die Sindelfinger zum Greifen nahe. Endgültig eingetütet war der Dreier dann in der 77. Minute. Nach einen Zusammenprall von Raphael Molitor und dem just davor eingewechselten Carmine Pescione, musste der Neckarremser verletzt vom Feld. Da die Gäste ihr Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft hatten, fanden sich die Hausherren plötzlich in Überzahl wieder.


VfL Sindelfingen: Walz, Özcan, Rupp, Mohr, Sautter, Molitor, Feigl (67. Minute Dittrich), Wetsch, Mayer (86. Minute Kayser), Aleman Solis (86. Minute Vargas Müller), Pablo Perez (49. Minute Glotzmann)


Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und unter www.szbz.de