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03.06.2014

Überlegenheit in der Innenstadt

Böblingen: Radausfahrt mit 60 Teilnehmern fordert öffentliche Wahrnehmung / „Critical Mass“

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Dass die Straßen der Böblinger Kernstadt auch im Berufsverkehr um 17 Uhr für Fahrräder da sind, zeigte eine erneute Radausfahrt mit 60 Teilnehmern. Mit von der Partie waren Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), der Ortsgruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Greenpeace und einige Gemeinde- und Kreisräte. Initiator Hubert Bohner will mit dieser Form der Radausfahrt die Ausrichtung der Städte auf den Autoverkehr in Frage stellen. „Die Straßen und Parkplätze nehmen den Menschen zu viel wertvollen Lebensraum weg. Fahrradfahrer sind keine Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse und gehören nicht an den Straßenrand oder gar auf die Gehwege verdrängt.“ Die Teilnehmer wollen, dass mehr Menschen Rad fahren und damit eine höhere, positive öffentliche Wahrnehmung in der Stadt bekommen. Die Tour führte entlang der Unteren Poststraße, über Herrschaftsgarten- und Schwabstraße zum Käppele hinauf, von wo es in rasanter Fahrt zum Postplatz und in die Stuttgarter Straße Richtung Freibad ging. Der Rückweg führte über die Liststraße, zur Talstraße in den neuen Kreisel am Mercaden. Die Überlegenheit des Rades in der Innenstadt zeigte sich an jeder Ampel: Dort wo während einer Grünphase maximal zehn Autos die Kreuzung querten, fuhren über 50 Räder problemlos durch. Die von Bohner ins Leben gerufene Aktion in Böblingen ist ein Treffen fahrradbegeisterter Menschen. Andernorts als „Critical Mass“ bezeichnet, ist es eine gemeinsame innerstädtische Radtour, unter Beachtung der allgemeinen Verkehrsregeln. Die nächste Tour startet am Freitag, 27. Juni. Detaillierte Informationen stehen unter www.radeln-in-bb.de im Netz. – z –/Bild: z