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Von unserem Mitarbeiter Bernd Heiden · 12.02.2019

Sindelfingen: "Linde"-Pläne sind abgeschmettert

Lob bis harte Kritik von Architektur-Experten für wichtige Bauvorhaben / Marktplatz-Eckhaus-Entwurf als zu wuchtig eingestuft / Gestaltungsbeirat tagt zum ersten Mal

Von Kosmetik über kleine Korrekturen bis zu grundsätzlicher Kritik gehen die Vorschläge des neu eingerichteten Gestaltungsbeirates. Das mit unabhängigen Experten besetzte Gremium befasste sich in seiner ersten Sitzung mit drei unterschiedlich großen, aber bedeutenden Bauvorhaben: Lidl Mahdentalstraße, Goldbach-Campus und dem Eckhaus (Hotel Linde) am oberen Marktplatz.

Kein erfreutes Minenspiel zeigt sich bei Karl-Heinz Huschka. Der Architekt des Sindelfinger Büros Solarplan stellt seine Entwürfe für das Eckhaus am oberen Marktplatz Böblinger Straße 2 (Hotel Linde) vor. Der Solarplan-Entwurf sieht viergeschossige Bebauung plus Dachgeschoss mit einer Höhe von etwas über 16 Meter vor. Im 4,50 Meter hohen Erdgeschoss sollen hinter Glasfassaden Räume für drei Ladengeschäfte eingerichtet werden.

An der Ecke ist eine Bäckerei mit Außenbewirtung vorgesehen. In den drei Obergeschossen und dem Dachgeschoss sollen Wohnungen kommen mit Loggien, die aus Schallschutzgründen bei Bedarf mit Verglasungen zugefahren werden können. „Es solle eine hochwertige Fassade werden“, sagt Karl-Heinz Huschka. Für die Obergeschossfassade soll pulverbeschichtetes Aluminium verwendet werden.

„Wir begrüßen sehr, dass an dieser Stelle Entwicklung stattfindet“, sagt Prof. Jens Wittfoth zwar aus städtebaulicher Sicht zu dem Projekt. Seine Kritik aber geht weit. Das geplante Dachgeschoss sieht er als pures „Feigenblatt“-Dachgeschoss. Es handle sich bei dem Bau faktisch um 5 Vollgeschosse statt 4 plus Dachgeschoss. Deshalb will der Gestaltungsbeirat nochmals Ansichten sehen, die das Gebäude im Kontext und damit im Anschluss zur übrigen Bebauung verdeutliche.


Der komplette Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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