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Von unserer Mitarbeiter Dr. Stefanie Burkhardt Sischka · 10.12.2018

Pomeranzen helfen bei üppigem Festtagsessen

Bild: H.- P. Stika

Die Pomeranze oder Bitterorange ist ein bis zu 5 Meter hoher, immergrüner Baum mit rundlicher Krone. Die strahlend weißen Blüten verbreiten einen starken, süßlichen Duft. Das Fruchtfleisch dagegen hat einen bitteren und sauren Geschmack. Kultiviert werden Pomeranzen vor allem in Spanien, Sizilien, Marokko und Paraguay. Zur medizinischen Verwendung kommen die Fruchtschalen und Blüten.

Die Blüten wirken krampflösend und beruhigend. Sie werden bei Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt und sind Bestandteil verschiedener Beruhigungstee-Mischungen, oft zusammen mit Melissenblättern, Baldrian und Hopfen. Aus den frischen Blüten erhält man durch Wasserdampfdestillation ätherisches Öl, das wertvolle Neroliöl, das in der Aromatherapie bei Nervosität angewendet wird.

Die Schale der Früchte gewinnt man von den frischen, reifen Früchten. Sie enthalten vor allem ätherisches Öl, das bis zu 90Prozent aus der Substanz Limonen besteht. Bitterstoffe und das ätherische Öl wirken Appetit steigernd, Speichel und Magensaft bildend, sie regen die Sekretion von Gallensäuren an und fördern damit die Fettverdauung. Pomeranzenschalen werden als Tinktur oder Tee angewendet. Sie sind auch in zahlreichen Bitterelixieren zusammen mit anderen Bitterkräutern wie zum Beispiel Enzian oder Tausendgüldenkraut enthalten.

Bei Appetitlosigkeit trinkt man 2  3-mal täglich 1 Tasse mäßig warmen Tee eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten oder nimmt 1020 Tropfen Tinktur verdünnt mit etwas Wasser ein. Bei Verdauungsbeschwerden oder bei üppigen Mahlzeiten erfolgt die Einnahme nach dem Essen.

 

Der komplette Artikel steht am Dienstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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