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Von unserem Mitarbeiter Christian Ignatzi · 11.02.2013

Piraten, Monster und Schlümpfe

Ehningen: Volles Haus beim Entabruaterball des TSV / Narren-Werbung über soziales Netzwerk Facebook im Internet

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ong>Die Ehninger Fußballer haben kräftig gefeiert: 970 Besucher zählten sie beim 18. Entabruaterball. Auch auf der Tanzfläche war einiges los – trotz einer großen Veränderung.

Marco Saile ist als Fußballspieler verkleidet. Der Abteilungsleiter des TSV Ehningen trägt sein gelbes Trikot mit der blauen Nummer fünf auf dem Rücken. Viel Zeit zum Feiern hat er auf dem Ehninger Entabruaterball in der Turn- und Festhalle aber nicht. Er organisiert, schenkt aus und kommandiert. „Wir haben hier schon seit Mittwoch aufgebaut“, sagt er. Gelohnt hat es sich für die Ehninger Fußballer. Mit 970 Besuchern ist die Halle ausverkauft. „Die wenigen Karten, die es noch an der Abendkasse gab, waren schon nach kurzer Zeit ausverkauft“, sagt Saile.

Trotzdem gibt es auch nach zwei Stunden noch Stau vor dem Eingang. Die Sicherheitsleute lassen die Besucher nur in Schüben in die Halle. „Das liegt daran“, sagt Saile, „dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal drei unterschiedliche Einlass-Bändchen haben.“ Die teilen sich auf in U-16 und U-18-Besucher und Volljährige. Die Kontrolle dauert etwas länger, was aber keinen stört.

Die Party gefällt den Besuchern zu gut, als dass sie sich von einer Einlasskontrolle aus der Stimmung bringen lassen würden. Zur Musik der Band Alb-Express führen reihenweise Polonaisen an den Tischen entlang. Auch die Tanzfläche ist voll, obwohl sie zum ersten Mal nicht auf der Bühne Platz findet. Wolfgang Peuker, der den Ball für den Förderverein der Ehninger Fußballer organisiert hat, erklärt: „Die Gemeinde hat die Bühne umgebaut und die Bühnentechnik verbessert. Das ist zwar schön, aber leider hat sie auch beschlossen, dass das Betreten für unsere Gäste verboten ist.“

Doch auch das trübt die gute Laune in der Festhalle keineswegs. Zu den Auftritten der TSV Tanzsportabteilung tanzen Piraten, Monster und Schlümpfe auf den Tischen. Originell: die Geisterjäger Ghostbusters. Benjamin Bessler und Sascha Eberhardt aus Nufringen haben ihre Kostüme selbst gebaut – aus Maleroveralls, Schuhkartons und kaputten Staubsaugerrohren. „Das hat uns gerade einmal zehn Euro gekostet“, sagt Sascha Eberhardt. Auf dem Nufringer Ball haben sie damit einen Kostümwettbewerb gewonnen. Vom Entabruaterball haben sie wie viele in diesem Jahr auch auf Facebook erfahren. „Das ist eine weitere Neuigkeit“, sagt Wolfgang Peuker. „Dadurch haben wir zusätzlich zur Werbung im Gemeindeblatt eine Reichweite von fast 3000 Leuten.“

Funktioniert hat die Werbung in diesem Jahr. Peuker hofft, dass auch der Rosenmontagsball heute Abend ähnlich viele Besucher anlockt. „Dazu haben wir erstmals die Hästräger eingeladen, die nach den Umzügen zu uns stoßen.“ Die Ehninger Edafetzer werden den Abend mit ihrer Guggenmusik bei ihrem Heimspiel eröffnen – so wie sie das Programm des 18. Entabruaterballs am Samstag beendet haben.

Online

Eine Bildergalerie steht auf www.szbz.de im Bereich Foto/Video unter Bildergalerie.

970 Besucher fanden am Samstag den Weg zum 18. Entabruaterball in der Ehninger Turn- und Festhalle. Das hieß für die Organisatoren vom TSV: ausverkauft, volles Haus. Bild: Ignatzi