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Von unserem Redakteur Karlheinz Reichert · 14.12.2018

Mehr als eine Milliarde Umsatz

Ehningen: Obwohl der Ingenieurdienstleister nicht nur mehr Umsatz, sondern auch einen höheren Gewinn ausweist, müssen die Aktionäre mit einer niedrigeren Dividende rechnen

Die Ehninger Bertrandt AG hat im letzten Geschäftsjahr 2017/2018 erstmals über eine Milliarde Euro

Umsatz erreicht. Auf die Tausender gerundet: 1 021 020 000 Euro. Aber auch beim Gewinn legte der Ingenieurdienstleister zu. Der Gewinn pro Aktie stieg von 4,35 auf 4,67 Euro. Die Aktionäre werden wohl dennoch eine Kürzung der Dividende von 2,50 auf 2 Euro pro Aktie hinnehmen müssen.

Als die Geschäfte 2016/2017 nicht so liefen wie erhofft (die Bertrandt-Geschäftsjahre beginnen am 1. Oktober und enden am 30. September), beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, die Aktionäre sollten darunter nicht leiden und sicherten ihnen zu, die Dividende von 2,50 Euro werde beibehalten. Dieses Versprechen wurde eingehalten.

In der Bilanzpressekonferenz am gestrigen Donnerstag in Stuttgart kündigte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Bichler nun an, das Unternehmen wolle zu seiner alten Dividendenpolitik zurückkehren: 40 Prozent des Gewinns sollen ausgeschüttet werden, 60 Prozent im Unternehmen bleiben.

Auf Nachfrage der SZ/BZ erklärte Bichler, mit dieser Quote habe man gute Erfahrungen gemacht: „Das gibt uns den nötigen Spielraum für Investitionen.“

Sehr gesundes Unternehmen

Vom versteuerten Gewinn in Höhe von 47,4 Millionen Euro (Vorjahr: 43,9 Millionen) werden rund 19,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Durch den höheren Anteil, der im Unternehmen bleibt, gehört Bertrandt wieder zu den wenigen deutschen, börsennotierten Aktiengesellschaften, deren Eigenkapitalquote über 50 Prozent liegt. Endgültig beschließen wird über die Dividende die Hauptversammlung am 20. Februar in Sindelfingen.

Beim Blick auf die nächsten Jahre zeichnete Dietmar Bichler ein optimistisches Bild. Nach wie vor seien umweltfreundliche Mobilität, autonomes und vernetztes Fahren, Modell- und Variantenvielfalt sowie die Digitalisierung wichtige Markttrends. Im Entwicklungsprozess – vor allem der Automobilunternehmen, mit denen Bertrandt 90 Prozent seines Geschäfts macht – übernehme sein Unternehmen deutlich mehr Verantwortung.


Der komplette Artikel steht am Freitag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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