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Wilfried Vilz · 26.01.2020

Medaillen für Sindelfinger Judokas

Judo: Lukas Klemm, Fabian Hässner sowie Aylin Mill holen bei den Deutschen Meisterschaften Edelmetall

Fabian Hässner (links) sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften der Judokas die Bronzemedaille. Bild: Vilz

Keine Deutsche Judomeisterschaft in Stuttgart ohne VfL-Judoka auf dem Siegertreppchen. Mit dieser Tradition haben die VfL-Kämpferinnen und Kämpfer auch in diesem Jahr nicht gebrochen und sind von den deutschen Titelkämpfen in der Stuttgarter Scharrena mit einer Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen nach Hause gekommen.

Fabian Hässner und Lukas Klemm – so hießen die Trümpfe der Sindelfinger im Leichgewicht. Und beide enttäuschten nicht: Lukas Klemm konnte es dieses Jahr in seinem ersten Kampf gar nicht schnell genug gehen: Gerade man 20 Sekunden brauchte er, um den Herforder Harmening mit einem Schulterwurf zu besiegen.


Nur unwesentlich länger dauerte es, bis er auch den Leipziger Müller mit einem Armhebel ausgeschaltet hatte. Und ein Kopfwurf samt anschließendem Haltegriff beim Fürther Jannis Morkus bedeutete den Einzug ins Halbfinale, wo bereits sein Vereinskollege Fabian Hässner wartete. Hässner hatte sich mit vorzeitigen Siegen zum Duell gegen seinen Vereinskollegen vorgekämpft. Dieses Duell entschied Lukas Klemm mit einem blitzsauberen Innensichelwurf für sich. Klemm war damit im Finale und Hässner hatte in der Trostrunde im kleinen Finale noch die Chance auf die Bronzemedaille.


Während Hässner diese Chance mit einem vorzeitigen Sieg über den Leipziger Florian Pachel nutzte und Bronze gewann, hatte es Klemm im Finale schwerer. Denn sein Gegner Maximilian Heyder vom Judoclub Naisa war dieses Jahr wiederum in bestechender Form und beförderte den Sindelfinger mit einem Schulterwurf auf den zweiten Platz.


Überraschung verpasst


Yves Behr, in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm am Start, hätte in seinem ersten Kampf gegen den amtierenden deutschen Meister, den Abensberger Manuel Scheibel, um ein Haar für eine faustdicke Überraschung gesorgt, doch am Ende musste er sich geschlagen geben. Behr schaffte in der Trostrunde zwar noch zwei Siege, kam aber nicht mehr in die Platzierungsränge. Auch Nikita Pak, ebenfalls bis 66 Kilogramm am Start, schaffte es nicht in die Medaillenränge. Im Halbschwergewicht kam Milot Jusufi auf den siebten Platz.. VfL-Bundesliga-Coach Simon Kristen freute sich besonders über die starken Vorstellungen von Jan Niklas Goldhammer, wird er doch in der neuen Bundesliga-Saison das Team des VfL verstärken.


Weibliche Einzelkämpferin


Aylin Mill (plus 78 Kilogramm) war die einzige weibliche Vertreterin des VfL bei den Titelkämpfen in Stuttgart und musste einen beschwerlichen Weg gehen: Gegen Sara Finke vom TSV Bassum erzielte sie zwar keine Wertung, trieb ihre körperlich überlegene Gegnerin aber derart in die Passivität, dass es für diese drei Strafen hagelte, die die Disqualifikation für die Bassumerin zur Folge hatten. Auch Mills nächste Gegnerin, die Wermelskirchenerin Gina Alcamo, wurde disqualifiziert, was für die Sindelfingerin den Einzug ins Halbfinale bedeutete. Dort wurde sie von der Hamburgerin Rene Luchte besiegt, sicherte sich aber abschließend im kleinen Finale gegen die Stuttgarterin Sarah Fleming mit einem Haltegriff die Bronzemedaille.