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Von unserer Mitarbeiterin Annette Nüßle · 28.11.2019

Klimawandel: Umdenken und Handeln

Kreis Böblingen: Informationsabend im Böblinger Arbeiterzentrum von BUND, 
Greenpeace und Attac-Ortsgruppe / Moderation von SZ/BZ-Chefredakteur 
Hans-Jörg Zürn

Moderiert von SZ/BZ-Chefredakteur Hans-Jörg Zürn (sitzend, links), gab es im Böblinger Arbeiterzentrum einen Informationsabend von BUND, Greenpeace und Attac-Ortsgruppe. Bild: Nüßle

Das Thema Umwelt mit all seinen Facetten ist fester Bestandteil der Nachrichten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz, Greenpace, die Böblinger Ortsgruppe von Attac und andere Gruppierungen hatten zum 
Informationsabend ins Böblinger Arbeiterzentrum eingeladen, um gemeinsam mit Referenten und Zuhörern über mögliche Wege in eine nachhaltige Zukunft zu diskutieren.

Engagiert zeigte der Leonberger Ludwig Essig von der „Greenteam Schwabenpower“ und Leonberger Fridays-for-Future-Gruppierung auf, was Jugendliche von der Gesellschaft erwarten. „Wir brauchen neben den so genannten Profis und Politikern die Träumer, die mit ihren Visionen zum Nachdenken anregen“, sagte er und ergänzte: „Fakt ist, dass das Klima unaufhaltsam wärmer wird und somit die Party vorbei ist.“ Er hoffe auf eine radikale Wende, weil sonst nichts mehr für die Enkel und auch für seine Generation bleiben würde. „Wir brauchen keine Diskussionen mit Wissenschaftlern, wir fordern sie zum Handeln auf“, betonte er und
forderte die Zuhörer auf, sich selbst zu engagieren. „Jeder wird gebraucht, ganz gleich ob er mit Herz oder Verstand im Großen oder im Kleinen aktiv ist.“


Gewaltfrei ist wichtig


Moderator Hans-Jörg Zürn, Chefredakteur und Verlagsleiter der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, fragte im Anschluss nach, ob und wie Essig Anfeindungen an die Fridays-for-Future-Bewegung erlebe. „Wir nehmen diese sicher wahr, aber dafür ist keine Zeit“, so Essig in seiner Antwort. „Ein offener, sachlicher Dialog ist wichtig, nur so ist eine Veränderung möglich.“ Auf die Frage, ob es denn Parteien gebe, die auf die Forderungen eingehen, räumte Essig ein, dass dies im Ansatz geschehe, aber leider dabei nicht die Einhaltung der Klimaziele von Paris im Blickfeld seien. Zum Abschluss seines Beitrags betonte der 18-jährige Schüler, dass die Klimabewegung breiter aufgestellt sein müssenund es wichtig se gewaltfrei zu handeln.


Der komplette Artikel steht am Freitag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de