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Von unserem Redaktionsmitglied Rebekka Groß · 10.10.2018

Kampfansage an den wilden Müll

Dagersheim/Altdorf/Hildrizhausen: Neue Unterstützer für die Aktion "Ein Stück am Tag" der Brüder Piet und Fynn Klingenstein

Ob auf dem Schulweg oder beim Spazieren gehen: Müll aufsammeln gehört für die Brüder Piet (links) und Fynn Klingenstein zum Alltag. Bild: Groß

Weil sie sich über den herumliegenden Müll auf ihrem Schulweg ärgerten, riefen der zehnjährige Piet und der zwölfjährige Fynn Klingenstein aus Dagersheim Anfang des Jahres die Aktion "Ein Stück am Tag" ins Leben. Ihre Idee: Wenn jeder Mensch nur ein Stück Müll am Tag aufheben würde, sähe die Welt schon viel besser aus.

Im April berichtete die SZ/BZ bereits von der Aktion der Brüder Fynn und Piet Klingenstein aus Dagersheim. In der Zwischenzeit hat sich viel getan: „Die Jungs haben so viel positive Resonanz erhalten und es haben sich viele Menschen bei uns gemeldet, die die Aktion toll finden und auch etwas tun“, sagt Mutter Denise Klingenstein, die wie ihr Mann Volker mächtig stolz auf ihre Söhne ist.

Auch Harry Sommer, Jugendreferent von Altdorf und Hildrizhausen, meldet sich bei der Dagersheimer Familie. „Ich habe in der SZ/BZ von der Aktion gelesen und fand das toll. Es war für mich klar, dass ich die Aktion unterstütze und helfe sie zu verbreiten“, sagt Harry Sommer. „Dahinter steckt auch noch ein tieferer Sinn. Mit ihrer Aktion zeigen die Jungs, dass es sich lohnt, sich für etwas einzusetzen und, dass man schon im Kleinen etwas bewegen kann. Das ist gelebte Demokratie.“

Er setzt sich mit den Brüdern in Kontakt und holt den Altdorfer Bürgermeister Erwin Heller sowie Matthias Schöck, Bürgermeister von Hildrizhausen für gemeinsame Aktionen mit ins Boot. Auch die Grundschul-Rektorinnen Petra Stegemann aus Altdorf und Jutta Boboschko aus Hildrizhausen sind sofort von der Aktion „Ein Stück am Tag“ begeistert.

Mehr dazu steht am Donnerstag in der SZ/BZ.

 

Hier geht es zum ersten Artikel über die Aktion der Brüder Klingenstein.