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27.02.2016

Hochmut kommt vor dem Fall

Fußball: Die Zweitliga-Frauen des VfL Sindelfingen und die Bundesliga-Profis des VfB Stuttgart haben nur wenig gemeinsam. Die Roten vom Wasen haben eine große Fan-Gemeinde im Rücken, während die VfL-Frauen ihre Heimspiele im Floschenstadion oder auf dem Kunstrasenplatz am Glaspalast fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten müssen.

In diesen Tagen ist alles aber etwas anders. Sowohl die Sindelfingerinnen als auch die Stuttgarter sind erfolgreich aus der Winterpause gekommen. Der VfL startete mit zwei Siegen und der VfB holte in den letzten fünf Partien in diesem Jahr stolze 13 Punkte.

An diesem Wochenende treffen beide in ihrer Liga auf den abgeschlagenen Tabellenletzten. Die VfL-Frauen empfangen morgen um 14 Uhr den ETSV Würzburg, während es der VfB Stuttgart bereits heute um 15.30 Uhr mit Hannover 96 zu tun bekommt.

In diesen Spielen gibt es jeweils drei Punkte zu gewinnen, aber man kann auch viel verlieren, wenn man den Gegner unterschätzt. Diese Gefahr besteht bei Sindelfingens Coach Saban Uzun und seinem Stuttgarter Kollegen Jürgen Kramny nicht. Beide Trainer haben in dieser Woche vor Würzburg beziehungsweise Hannover eindrücklich gewarnt.

Bleibt zu hoffen, dass ihnen die Spielerinnen und Spieler zugehört haben und beide Mannschaften ihre Erfolgs-geschichte in diesem Jahr noch ein paar Kapitel weiterschreiben können. Das wäre dann doch eine Gemeinsamkeit zwischen dem VfL Sindelfingen und dem VfB Stuttgart.

philipp.hamann@szbz.de

Von Philipp Hamann