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Daniel Krauter · 04.02.2019

Gipfel für mehr Wohnungen

Böblingen: Wohngipfel unter dem Motto „Schneller mehr Wohnraum schaffen“ im neuen V8 Hotel / Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut als Gastrednerin

Unter dem Motto „Schneller mehr Wohnraum schaffen“ ging der Wohngipfel im neuen V8 Hotel in Böblingen über die Bühne. Ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sei eines der zentralen Anliegen der Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg, machte die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut deutlich.

„Es muss schneller gebaut werden, um den so dringend benötigten Wohnraum in der Metropolregion Stuttgart schaffen zu können“, brachte die Initiatorin und Veranstalterin des Wohngipfels, Bärbel Falkenberg-Bahr, ihre Motivation als Maklerin und Bauträgerin auf den Punkt.
Bei der ganztägigen Veranstaltung im neuen V8 Hotel in Böblingen tauschten sich rund 200 Experten aus den Gemeinden und Kommunen, der Politik und der Immobilienbranche aus. Prominente Gastrednerin war die baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum in Baden-Württemberg zu schaffen, sei eines der wichtigsten zentralen Anliegen der Landesregierung. „Deshalb haben wir auch auf meine Initiative hin die Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg ins Leben gerufen“, machte die baden-württembergische Wirtschaftsministerin deutlich. „Wir erreichen unser Ziel nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Aus diesem Grund finde ich diesen Wohnraumgipfel auf Initiative von Bärbel Falkenberg-Bahr eine ganz tolle Sache“, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut.
Die Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg habe bereits viele wegweisende Empfehlungen erarbeitet, die den Wohnungsbau nachhaltig voranbringen werden und von denen die Landesregierung eine Vielzahl erfolgreich umgesetzt habe. „Mit dem Wohnungsbau-Förderprogramm, das für die Jahre 2017/2018/2019 ein Budget von 750 Millionen Euro umfasst ist es uns gelungen, die Wohnraumförderung breiter aufzustellen und effizienter auszugestalten“, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: z).
Mit Blick auf den weiter großen Wohnraum-Bedarf ist es laut Hoffmeister-Kraut wichtig, dass die Kommunen flexibel und schnell erforderliche und geeignete Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen können. Deshalb sprachen sich auch die Mitglieder der Wohnraum-Allianz (rund 50 Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken und des Natur- und Umweltschutzes) mehrheitlich für die dauerhafte Geltung des § 13b des Baugesetzbuches aus, der das beschleunigte Planungsverfahren regelt. „Diese Regelung ist eine enorme Erleichterung für unsere Städte und Gemeinden, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen“, so die Ministerin.
„Gesamtgesellschaftliche Aufgabe“
Es brauche mehr denn je konstruktive Lösungen zur Bewältigung des Wohnungsmangels. Gerade in den Ballungsräumen seien Mieten und Immobilienpreise zum Teil deutlich gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen. „Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum kann nur gedeckt werden, wenn wir den Wohnungsbau als gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller am Wohnungsbau beteiligten Partner verstehen, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der komplette Artikel steht am Dienstagin der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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