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Von 
Andreas Hagedorn · 05.06.2020

Gesund zu sein ist der beste Schutz

Fit fürs Leben: Es klingt einfach: Wer generell auf sich achtet, scheint auch gegen Corona besser gewappnet zu sein / SZ/BZ-Serie (Teil 20 und Schluss)

Eine starke Abwehr ist enorm wichtig. Bild: Vertigo Signs - Adobe Stock

Fit fürs Leben – die letzten Wochen drehten sich darum, wie man seinem Immunsystem und seiner Gesundheit etwas Gutes tun kann. Die große Frage liegt auf der Hand: Kann eine gesunde Lebensweise vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen oder die Wahrscheinlichkeit senken, dass dieser die Erkrankung COVID-19 auslöst? Langzeitstudien fehlen, aber die ersten Hinweise gibt es.

Das deutsche Ärzteblatt berichtete bereits am 10. März, dass das Risiko, durch eine Infektion mit dem Sars-Cov2-Virus einen tödlichen Krankheitsverlauf zu erleiden vor allem durch Vorerkrankungen stark ansteigt: „Die verstorbenen Patienten wiesen häufiger Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, eine koronare Herzkrankheit, eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung und Nierenerkrankungen auf. Auch der Anteil der aktiven Raucher war höher steht Ende Mai im Ärzteblatt.


Statistische Erhebungen des nationalen italienischen Gesundheitsamts ergaben, dass von den ersten 2000 Toten in Italien nur bei 0,8 % der Personen keine Vorerkrankung gegeben war. Bei 48,5 Prozent der Verstorbenen lagen drei oder mehr Vorerkrankungen, bei 25,6 Prozent zwei Vorerkrankungen und bei 25,1 Prozent lag eine Vorerkrankung vor: Drei von vier Menschen hatten Bluthochdruck, ein Drittel Diabetes. Bei den männlichen Todesopfern unter 40 Jahren lagen ausschließlich schwere Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Nierenleiden vor.


Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de