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Von unserer Mitarbeiterin Annette Nüßle · 22.01.2018

Fasnets-Festival mit Rap und Musical

Weil der Stadt: Der Zunftball läutet die heiße Phase der Fasnet ein / Die Narrenzunft AHA freut sich über beste Stimmung und eine ausverkaufte Stadthalle

Nach der Narrenmesse und der Einweihung der ersten Weil der Städter Narrenorgel sorgte der Zunftball wieder für einen Höhepunkt im Fasnetsprogramm der Keplerstadt. Unter dem Motto „Weiler Fasnets-Festival“ sorgten alle Gruppierungen der Narrenzunft AHA für Stimmung im ausverkauften Saal.

Wenn der Büttel das Horn ansetzt und unter anderem Bären, Spicklingsweiber, Zigeuner, der Siebenerrat und das AHA-Ballett ihn durch den Mittelgang des Saales begleiten, ist es wieder so weit: Der Zunftball der traditionsreichen Weil der Städter Narrenzunft beginnt und Zunftmeister Daniel Kadasch betonte: „Da haut’s den letzten Christbaum vom G’stell, denn jetzt ist Weiler Fasnets-Festivel.“

Doch bevor die Festival-Darbietungen das Können der Gruppen präsentierten, überreichte der Zunftmeister den diesjährigen Zunftorden mit dem Motiv „Ballprogramm“. Dargestellt wird in diesem Jahr die Bühne mit Zuschauern und verdeutlicht so, dass die Zunft nicht nur auf Umzügen anzutreffen ist, sondern auch im Saal traditionelle Fasnet aufleben lässt. Vor Siebenerrat und Ausschuss erhielt die langjährige Programmentwicklerin des Zunftballs Kerstin Aldinger dieses Jahr den Orden.

Als festivaltauglich erwies sich auch das AHA-Ballett unter ihrer neuen Majorin Elén Frey (die SZ/BZ berichtete) mit dem schwungvollen Florentiner Marsch, bei dem die 12 Tänzerinnen Spagat und fliegende Beine zeigten.

Passend zum diesjährigen Motto sorgten Darbietungen auf drei Bühnen für Stimmung im Saal und bei den Akteuren. Verantwortlich dafür waren unter anderem auch die 35 neuen Mitglieder aus den unterschiedlichsten Gruppierungen. Ausgehend von der „Siebner-Rampe“, der „Partyrampe“ und der „Resterampe“ war es ihre Aufgabe, zwischen den einzelnen Programmpunkten das Publikum zu La-Ola-Wellen oder Beifallstürmen zu motivieren.

McTobi, alias Tobi Wagner von den Weiler Bären machte in seinem Rap deutlich, dass keiner in der Zunft mehr Fell als die Bären hat. Die Steckentäler ließen ihre Holzschuhe im Stepptanz nur so klackern.

Für einen besonderen Höhepunkt sorgten die Weiler Zigeuner mit ihrer Darbietung bekannter Schlüsselszenen aus den unterschiedlichsten Musicals. Auf Rollschuhen flitzten sie durch den gesamten Saal und ließen das Phantom der Oper und seine geliebte Christine in einem selbst gebauten Schiff entschwinden und sorgten mit Dracula für leichten Grusel im Saal.

Nach der abschließenden Schunkelrunde sorgte die Josy Miller Band für die passende Musik beim Weil der Städter Fasnets-Festival. Piraten, Clowns, Hippies und elegante Damen zog es auf die Tanzfläche. Für den Schlussakkord des Zunftballs sorgte der Fanfarenzug.

Das AHA-Ballett sorgte mit dem schwungvollen Florentiner Marsch für Begeisterung beim Zunftball. Bilder: Nüßle

In der Stadthalle steppt der Bär.