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14.09.2016

Elektrofahrrad

Seit 1995 sind Elektrofahrräder auf dem Markt, bei denen man zwischen Pedelecs (Pedal Electric Cycle) und E-Bikes unterscheidet. Der Elektroantrieb beim Pedelec unterstützt den Fahrer nur, wenn er gleichzeitig in die Pedale tritt. Den Elektroantrieb bei E-Bikes schaltet man per Drehgriff ein.

Für Pedelecs gelten die gleichen Gesetze wie für ein Fahrrad, wenn die Dauerleistung von 250 Watt nicht überschritten wird und der Motor den Fahrer nur bis 25 km/h unterstützt. Das E-Bike ist die schnellere Variante des Elektrofahrrads und unterstützt den Fahrer bis 45 km/h mit dem Motor. Die E-Bikes gelten rechtlich wie ein Kleinkraftrad und benötigen daher Versicherung, Kennzeichen, Spiegel sowie eine Betriebs- und Fahrerlaubnis. Der Fahrer benötigt einen Mofa-Führerschein und muss einen Helm tragen.

Das Elektrofahrrad ist in der Anschaffung nicht billig, aber umweltfreundlich und auf lange Sicht eine nützliche Investition. „Gute Elektrofahrräder fangen zwischen 1800 und 2000 Euro an“, sagt Jürgen Lindner vom Sindelfinger Fahrrad-Vertrieb „Sportivo“. Das Praktische am Elektrofahrrad? „Der Akku wird über die Steckdose aufgeladen und hat eine Reichweite von 60 bis 100 Kilometer“, sagt Gustav Maurer, der in Böblingen seit 2011 das Fachgeschäft „Ezee“ betreibt.

Geschäftsleute nutzen es für den Weg zur Arbeit, Postdienste und Polizei sind schon lange bei dem Trend dabei. Auch bei Jürgen Lindner von „Sportivo“ in Sindelfingen boomt das Geschäft. „Als wir 2008 aufgemacht haben, hatten wir sechs Elektrofahrräder in der Ausstellung, dieses Jahr haben wir bis jetzt um die 650 Räder verkauft.“

Info:

Mehr Informationen zu Elektrofahrrädern, Leih- und Kaufmöglichkeiten gibt es in Böblingen bei „Ezee“ unter www.ezee-elektrorad.de und bei „Sportivo“ in Sindelfingen: www.sportivo-bikes.de im Netz.