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Von unserer Mitarbeiterin Annette Nüßle · 12.02.2018

Eine glückselige Fasnet basiert auf Brauchtum

Weil der Stadt: Zunftmeisterempfang gibt sich politisch

Die Fasnet soll so bunt wie immer sein und das Brauchtum steht an erster Stelle. Mit diesen Worten begrüßte Zunftmeister Daniel Kadasch die Vertreter der Umzugsteilnehmer zum traditionellen Zunftmeisterempfang im Klösterle.

Neben traditionellen Teilnehmern wurden unter anderem die Böblinger Stadtkapelle und die Siggenhuser Teufel aus Reutlingen-Sickenhausen als neue Teilnehmer begrüßt.

Auf die Lokal- und Bundespolitik gingen unter anderem Landrat Roland Bernhard und der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz in ihren Reimen ein. So stellte Bernhard fest, dass er in Sachen Umweltschutz so manche Kröte schlucken müsse und Biadacz stellte fest: „Der Frust ist riesengroß, denn wir sind regierungslos.“ Und auf die Frage „Wer soll das bezahlen?“ stimmte die Augustiner Brass Band und der ganze Saal mit „Wer hat so viel Geld?“ ein. Um Geld bat auch die Narrenzunft, ist doch die neue und einmalige Weiler Narrenorgel noch nicht komplett finanziert.

Mit dem Verdienstorden der Weil der Städter Fasnet wurden die langjährige Majorin der Garde Jenny Walker, Kathrin Heinz (11 Jahre aktives Ballettmitglied und seit 11 Jahren Trainerin der Garde), James Bührer (Kassier der Narrenzunft), Roland Grün (langjähriger Vorsitzender der Schlehengeister) und Tobi Reim (Verantwortlicher für den Bereich Social Media) ausgezeichnet.

Anschließend versorgten der Weiler Bruddlkoch und seine Mannschaft die Gäste und nahmen in den Reimen nochmals Stellung zu Fledermaus und dem Weggang der Ersten Beigeordneten Susanne Widmaier nach Rutesheim.

Zum Abschluss des Zunftmeisterempfangs wünschte Zunftmeister Daniel Kadasch allen einen schönen und sicheren Umzug. Damit dies möglich ist, wird vonseiten der Narrenzunft vieles getan. So ist seit über 10 Jahren das Mitführen von offenem Feuer verboten und die alljährlich neu gestalteten Wagen müssen entsprechend abgenommen werden. „Wenn eine andere Zunft einen Wagen mitführen möchte, muss dieser vor dem Umzug gemeldet, entsprechend versichert und abgenommen werden“, so Vorstand Michael Borger. Zusätzlich sorgen eigene Ordner und die entsprechende Polizeipräsenz für Sicherheit und Ordnung der Umzugsbesucher und -teilnehmer.