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Von unserer Redakteurin Rebekka Groß · 23.10.2020

Die Corona-Verordnung im Kulturbetrieb

Kreis Böblingen: Die neue Sonderverordnung „Studienbetrieb und Kunst“ sorgt mit schwammigen Formulierungen für Verwirrung um die damit einhergehende Maskenpflicht am Sitzplatz

Wann muss ich einen Mund-Nase-Schutz tragen? Das ist bei Kulturveranstaltungen nicht so ganz klar. Bild: erika8213/Adobe Stock

Eigentlich war für die Kulturbranche am vergangenen Montag Aufatmen angesagt. Denn parallel zur neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg hatte das Wissenschaftsministerium eine Sonderverordnung zu „Studienbetrieb und Kunst“ herausgegeben. Diese besagt, dass im Gegensatz zu generellen Veranstaltungen bei Veranstaltungen in Kunst- und Kultureinrichtungen sowie in Kinos unter bestimmten Voraussetzungen nicht nur 100 sondern bis zu 500 Personen teilnehmen können.

Diese Nachricht jedoch war auf Nachfrage von Künstlern wie den Hanke Brothers aus Sindelfingen, die am Donnerstag in ihren Konzert-Marathon gestartet sind, Anfang der Woche noch nicht an allen Stellen bekannt (die SZ/BZ berichtete). Und ein weiterer Punkt ließ sowohl Künstler als auch die Ämter zunächst im Dunkeln – das Thema Mund-Nasen-Bedeckung.


Denn während der Punkt Maskenpflicht in Hochschulgebäuden recht klar und detailliert in der Zusatz-Verordnung aufgeführt wird – „auf Verkehrswegen (...), auf Verkehrsflächen (...), in Lehrveranstaltungen auf dem Sitzplatz“ – bleibt diese im Absatz zu den Kulturveranstaltungen und Kinos mehr als schwammig. So heißt es hier: „Bei öffentlich zugänglichen Veranstaltungen der Kunst- und Kultureinrichtungen (...) sowie der Kinos muss auf den Verkehrswegen, Verkehrsflächen und in allen Publikumsbereichen, eine Mund-Nasen-Bedeckung (...) getragen werden.“


Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und jetzt schon auf www.szbz.de