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Von Philipp Hamann und Thomas Oberdorfer · 30.07.2014

Die Blauen als Motivationshilfe

Fußball – WFV-Pokal: Auf die SV Böblingen warten in der dritten Runde die Stuttgarter Kickers

Vor den Lohn hat Gott den Schweiß gesetzt, oder anders ausgedrückt, die SV Böblingen muss heute Abend beim SV Zimmern gewinnen, um im Pokal Anfang September auf die Stuttgarter Kickers zu treffen.

Der TV Darmsheim zog ein Freilos und trifft am Samstag in Runde drei auf den Sieger der Partie GSV Maichingen/SSV Reutlingen.

Sindelfingens Trainer Maik Schütt lässt vor dem Spiel in Pfullingen keine Zweifel aufkommen: „Wir wollen in die dritte Runde.“ Dort würde dann der Sieger des Duells Spvgg Mössingen/TuS Metzingen warten. Schütt spielte viele Jahre für Metzingen und wohnt auch dort noch in der näheren Umgebung. Doch damit will sich der VfL-Coach noch nicht befassen. Erst zählt die Begegnung in Pfullingen (Anpfiff 18.30 Uhr). „Dort wird auf dem Kunstrasen gespielt und das kommt uns entgegen“, so Maik Schütt.

Mit dem möglichen Drittrunden-Gegner Stuttgarter Kickers möchte sich Böblingens Trainer Mario Estasi noch gar nicht befassen. Für ihn zählt nur die heutige Partie beim SV Zimmern (Anpfiff 18.30 Uhr). „Das wird eine schwierige Aufgabe, in Zimmern war es noch nie leicht zu spielen“, so der SVB-Coach. Personell wird sich bei dem Verbandsligisten gegenüber dem 3:1-Auftakterfolg beim FC Rottenburg nicht viel ändern.

Daniel Knoll hat sich in den Urlaub verabschiedet, dafür steht Christian Mijic wieder zur Verfügung. Apropos Urlaub: Mario Estasi fliegt am Donnerstag für zehn Tage mit seiner Familie nach Sardinien. Bis zum Duell mit den Blauen aus Degerloch wäre der SVB-Coach wieder zurück. Dieses Drittrundenspiel soll am 3. September steigen. Die Kickers warten nur noch auf den Gegner.

„Wir freuen uns unheimlich auf das Spiel. Schließlich gibt der SSV Reutlingen nicht jedes Jahr seine Visitenkarte im Allmendstadion ab. Ich hoffe, dass auch ein paar neutrale Zuschauer den Weg in unser Stadion finden“, sagt Maichingens Trainer Wolfgang Lamitschka vor dem Spiel in der zweiten Runde des WFV-Pokals heute Abend zwischen dem GSV und dem Oberligisten (Anpfiff 18.30 Uhr). Die Rollen sind in dieser Partie eindeutig verteilt, der SSV ist der klare Favorit, die Maichinger sind Außenseiter.

„Einige unserer Spieler kennen aus eigener Erfahrung das Tempo der Reutlinger, andere nicht. Es ist meine Aufgabe, daraus ein funktionierendes Gebilde zu machen“, sagt Lamitschka. „Für uns geht es darum, in diesem Spiel viel zu lernen und möglichst viel mitzunehmen für unsere Punkterunde. Wir werden mit unseren Mitteln versuchen, den Reutlingern das Leben möglichst schwer zu machen.“

Die Spvgg Holzgerlingen muss heute Abend in der zweiten Runde des WFV-Pokals bei der Spvgg Freudenstadt antreten. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Holzgerlinger kennen die Freudenstädter aus einem gemeinsamen Jahr in der Fußball-Landesliga. „Das waren zwei enge Spiele damals“, erinnert sich Holzgerlingens Trainer Bernd Gluiber. Zunächst trennten sich die Wege beider Teams, Holzgerlingen schaffte den Klassenverbleib, Freudenstadt stieg ab. In der bevorstehenden Punkterunde sehen sich beide Teams aber wieder. „Ich rechne damit, dass Freudenstadt zunächst gegen uns etwas tiefer stehen wird“, sagt Gluiber. Somit sei einmal mehr das Spiel über die Flügel gefragt. „In Freudenstadt haben wir auf dem großen Spielfeld genug Platz, um das Spiel in die Breite zu ziehen“, sagt Gluiber, der zudem von seiner Mannschaft „viel Ballbesitz“ erwartet. Das Ziel sei in jedem Fall, die nächste Runde im WFV-Pokal zu erreichen.

Auf Holzgerlingen würde eine spannende Partie im eigenen Stadion zukommen: Entweder hieße der Gegner VfL Nagold, oder der Oberligist TSG Balingen stünde der Spvgg gegenüber.