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Von unserem Redakteur Roman Steiner · 11.02.2019

Crash mit einem Polizeiauto - was nun?

Kreis Böblingen: SZ/BZ-Interview über das Vorgehen nach einem Unfall mit einem Streifenwagen

Bild: SDMG/Dettenmeyer

Nachdem am frühen Samstagmorgen auf der B 464 bei Holzgerlingen ein Ford Galaxy mit einer Polizeistreife zusammengestoßen ist, die im Einsatz mit Martinshorn und Blaulicht unterwegs war, gab es auf der Facebook-Seite der SZ/BZ zahlreiche Kommentare. Sie beschäftigen unter anderem sich damit, dass es eine kuriose und peinliche Situation ist.

Die SZ/BZ hat bei der Polizei nachgefragt, was genau passiert, wenn es zu einem Zusammenstoß mit der Polizei gekommen ist. Wir sprachen mit Kriminalhauptkommissarin Tatjana Wimmer.

Was sind die ersten Schritte, wenn ein Einsatzfahrzeug der Polizei in einen Unfall verwickelt wird?

Tatjana Wimmer: "Ist ein Dienstwagen in einen Unfall verwickelt, muss dieser grundsätzlich polizeilich aufgenommen werden. Die Beamten verständigen das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums über den Zusammenstoß, damit die Unfallaufnahme organisiert werden und eine andere Streife deren Auftrag übernehmen kann. Bis zum Eintreffen der aufnehmenden Beamten müssen sie die ersten Maßnahmen an der Unfallstelle treffen  Unfallstelle sichern, Verletzte versorgen."

Wer übernimmt die Ermittlungen? Muss das ein anderes, nicht beteiligtes Revier machen? Und wie wird die Unparteilichkeit abgesichert?

Tatjana Wimmer: "Je nach Einzelfall und um die Objektivität zu wahren, wird die Aufgabe an die Verkehrspolizeidirektion oder ein anderes, nicht in den Unfall involviertes Polizeirevier übertragen."

Wie schnell darf die Polizei bei einem Einsatz überhaupt fahren?

Tatjana Wimmer: "Auch mit Sondersignalen darf nur so schnell gefahren werden, wie es die Straßen-, Verkehrs- und Witterungsverhältnisse erlauben."


Der gesamte Artikel steht am Dienstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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