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Bernd Heiden · 13.07.2020

Corona-Krise: Veranstaltungswirtschaft steht vor dem Zusammenbruch

Sindelfingen: Experte Tom Koperek im Livestream bei Kultur in Quarantäne

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Mit Wandlung zum halbseidenem Milieu hatte es nichts zu tun, als in der Nacht vom 22. zum 23. Juni deutschlandweit tausende Plätze, Gebäude und Einrichtungen in rot getaucht waren: „Night of Light“ sollte auf die Situation der Veranstaltungsbranche aufmerksam machen. In der 41. Folge von Kultur in Quarantäne berichteten zwei Insider über die düsteren Aussichten eines ganzen Wirtschaftszweigs.

Die Veranstaltungswirtschaft sei mit 1 Million Beschäftigen die sechstgrößte Branche in ganz Deutschland, verdeutlicht Moderator Ingo Sika die Dimensionen. „Diese Branche steht im Grunde vor dem Aus“, fasst der Chef der Jungen Bühne Sindelfingen zusammen. Dass diese Einschätzung keine Schwarzmalerei ist bestätigen seine Interviewgäste.


„In 3 Monaten sind 50 Prozent der Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft insolvenzreif“, prophezeit der per Videochat zugeschaltete Tom Koperek. Er war einer der Hauptinitiatoren von „Night of Light“.


Auch der Geschäftsführer des Herrenberger Unternehmens EMT, Andreas Kienzle erzählt von Fehlentwicklungen. So kreierte er nach totalem Geschäftseinbruch im März die Veranstaltungsreihe „Kultur im Auto“, die Anfang bis Mitte Juni auch für 2 Wochen in Sindelfingen auf dem Glaspalast-Parkplatz in Kooperation mit Stadt und Glaspalast-Verein lief. Ein etwas modifiziertes Format „Kultur im Freien“, das jetzt in Holzgerlingen und Gäufelden-Nebringen gestartet ist, sei auch für Sindelfingen gegen Ende August anvisiert. Die Förderbedingungen über „Kultursommer 2020“ allerdings würden ihm verbieten, vor dem 17. Juli Verträge abzuschließen oder an die Öffentlichkeit zu gehen. Aus seiner Erfahrung viel zu kurze Vorlaufzeiten. Andreas Kienzle: „Das ist ein Programm, das nicht greift.“


Der gesamte Artikel steht auf www.szbz.de