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Von unserem Redakteur 
Karlheinz Reichert · 12.12.2019

Bertrandt will 800 Mitarbeiter einstellen

Ehningen: Ingenieurdienstleister will die Dividende auf 1,60 Euro absenken

  • Harri sieht aus wie ein Auto, ist aber keines. Harri ist eine von Bertrandt geschaffene Entwicklungsplattform. Bild: z

  • Michael Lücke

  • Markus Ruf

Die Margen sind nicht mehr so hoch wie sie schon waren und ab und zu verschiebt ein Automobilhersteller einen Entwicklungsauftrag. Über mangelnde Arbeit kann sich die Bertrandt AG dennoch nicht beklagen. Das Ehninger Ingenieurdienstleistungsunternehmen sucht derzeit 800 zusätzliche Mitarbeiter, davon etwa 150 für Stellen im Großraum Stuttgart.

Diese Zahlen nannte Markus Ruf, Finanzvorstand der Bertrandt AG, in Stuttgart bei der Vorstellung der Unternehmensbilanz für das Geschäftsjahr 2018/19 (1.Oktober bis 30. September). Die Aktiengesellschaft und ihre Töchter haben im letzten Geschäftsjahr um 435 auf 13 664 Mitarbeiter zugelegt, davon um 414 im Geschäftsbereich Elektrik/Elektronik.


Bertrandt hat im letzten Geschäftsjahr zwar den Umsatz um knapp 39 Millionen auf 1,06 Milliarden Euro gesteigert, doch der Gewinn ging von 47,4 Millionen auf 39 Millionen Euro zurück oder von 4,69 auf 3,85 Euro je Aktie. Börsenexperten hatten einen Gewinn von 4,19 Euro je Aktie prognostiziert und daraus eine um sieben Cent auf 1,93 Euro reduzierte Dividende abgeleitet.


Das Unternehmen wird, wie Markus Ruf ankündigte, seiner Dividendenpolitik treu bleiben und etwa 40 Prozent des Gewinns ausschütten. Die angekündigten 1,60 Euro werden in der Jahreshauptversammlung Mitte Februar in Sindelfingen zur Abstimmung gestellt.


Der komplette Artikel steht in der Freitag-Ausgabe der SZ/BZ.