Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






Von unserem Mitarbeiter 
Bernd Heiden · 21.01.2020

Auch Missmanagement schadet der Automobilbranche

Sindelfingen: Kulturkampf ums Auto – Podiumsdiskussion zu Klimaschutz und Arbeitnehmerfrage in der Geschäftsstelle der Christlichen Gewerkschaft Metall

  • Montage S-Klasse im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen Assembly of the S-Class at the Mercedes-Benz Sindelfingen Plant

  • Podiums diskussion

Einen Kulturkampf sieht mancher da laufen: Klimaschützer wettern gegen das Auto, Autobauer verweisen auf bedrohte Arbeitsplätze. In der Geschäftsstelle der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) traf sich nun eine Runde aus Klimaschützern, Politikern und Autoexperten, um über Klima, Karossen und Kultur zu diskutieren.

Ein ziemlich sperriger Titel steht über der Diskussionsrunde mit Dominique Mutz und Daniel Schnürer, Abiturienten des Technischen Gymnasiums der Gottlieb-Daimler-Schule II und gewählte Vertreter der Fridays for Future-Bewegung (FFF), Dr. Michael Bayer, Ingenieur, Wasserstoffexperte und CGM-Vertrauensmann im Mercedes-Werk Sindelfingen, dem Böblinger CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz und Moderatorin Clara Specht, Geschäftsführerin der Sindelfinger CGM-Geschäftsstelle: „Das Auto im Zentrum des Kulturkampfes – der Einfluss der Umweltbewegung auf die Automobilindustrie im Hinblick auf die Arbeitnehmerfrage“ lautet die Überschrift der Veranstaltung in Gänze.


In seinem Eingangsreferat nimmt Dr. Michael Bayer nicht die Klimaschützer aufs Korn, sondern die Spitzen der deutschen Autokonzerne im allgemeinen und die der Daimler AG im besonderen. Er spricht von einem „Haufen interner Probleme“, ablesbar unter anderem am verzögerten Produktionsanlauf der S-Klasse, Rückrufaktionen von Millionen Fahrzeugen oder Produktionsproblemen von GLE und GLS in den USA mit Tausenden nicht fertig gestellter Fahrzeuge. „Wir leiden unter einem krassen Missmanagement“, sagt der Daimler-Ingenieur: „Wir haben viele Autos verkauft und dabei die Ziele aus den Augen verloren.“


Der komplette Artikel steht unter www.szbz.de