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01.12.2018

Zirkus-Poesie auf dem Cannstatter Wasen

  • Fast 70 Artisten kommen in diesem Jahr vom Royal Circus aus Moskau.

  • Wasser marsch: Anastasia Makeeva und Laura Miller. Bilder: z

  • Jòzsef Richter und seine Truppe mit ihrer spektakulären Jockey-Nummer.

Der Weltweihnachtscircus Stuttgart gilt als größtes Zirkusfestival Deutschlands. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr gibt es schon wieder Grund zu feiern: 250 Jahre Zirkus.

Den Produzenten Henk van der Meijden und Monica Strotmann mit ihrer Tochter Elisa ist es als weltweit Ersten gelungen, den Royal Circus aus Moskau zu engagieren. Beinahe 70 Artisten kommen mit ihren schon auf vielen Festivals ausgezeichneten Nummern nach Stuttgart. Die Nummern werden in Tanz-Acts von 24 Tänzerinnen und Tänzern eingebettet. „Daraus entstehen fantasievoll inszenierte Bilder mit vielen Menschen, die aus dem Zirkus in besonderer Art und Weise ein Theater der Sinne machen“, sagt Henk van der Meijden.

Allein für diesen Teil des Gesamtprogramms sind mehr als 300 Kostüme erforderlich. Nach ihren Auftritten in Stuttgart wird die Truppe, die gut eine Stunde des beinahe dreistündigen Gesamtprogramms füllt, im Januar 2019 die Hauptattraktion des Internationalen Circus Festivals von Monte Carlo sein.

Henk van der Meijden: „Das Gesamtprogramm mit mehr als 100 Mitwirkenden zeigt, wie aus Zirkus Kunst und Theater für alle Sinne werden kann, ohne dabei die Stärke, Vielseitigkeit und Schönheit des klassischen Zirkus zu beeinträchtigen.“

Der Ungar József Richter zeigt mit seiner Truppe eine außergewöhnliche Jockey-Nummer und gewann damit dieses Jahr auf dem Internationalen Circus Festival von Monte Carlo den „Oscar“ der Zirkuswelt – den Goldenen Clown.

Ebenfalls in Monte Carlo ausgezeichnet wurden die Luftakrobatinnen Anastasia Makeeva und Laura Miller. Sie treten zum ersten Mal gemeinsam auf und lassen sich aus der Kuppel des Zirkuszelts in ein Wasserbecken fallen. „Das verspricht eine Nummer, bei der Gefahr, Schönheit und Leistung zu einer besonderen Poesie verschmelzen“, sagt Henk van der Meijden.

Hinzu kommen weitere Monte-Carlo-Gewinner, wie Encho, der Gewinner des Silbernen Clowns, mit der weltbesten Handstandnummer und der Tempo-Jongleur Michael Ferreri, der, so jung wie er ist, bereits fünf Weltrekorde zu Buche stehen hat. Zur Weltspitze gehören auch die Bodenakrobaten White Gothic und Balance, beide Gewinner in Moskau, ebenso wie das Luft-Duo Flash of Splash.

Für Humor sorgt der auch in Monte Carlo ausgezeichnete Clown Housch ma Housch, der nach siebenjähriger Tätigkeit im Pariser Lido jetzt wieder in die Zirkusarena zurückgekehrt ist.

Zurück in Stuttgart ist der Globe of Speed: Zehn Motorräder, die mit atemberaubender Geschwindigkeit und weiteren neuen Formationen durch einen Metallkäfig rasen.

Info

Weltweihnachtscircus Stuttgart vom 6. Dezember bis 6. Januar auf dem Cannstatter Wasen. Karten gibt es unter 07 11 / 6 74 47 70 und unter www.weltweihnachtscircus.de