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Thomas Oberdorfer · 10.01.2020

Zauberer aus Leidenschaft

Das Porträt: Der gebürtige Thüringer Bert Rex ist Zauberer aus Leidenschaft und übernimmt beim Festival der Illusionen in der Sindelfinger Stadthalle die Moderation

Zauberer

Die spannende Frage lautet: Hält das Fahrzeug, zunächst ein Trabant, später ein Wartburg und zuletzt ein Lada auf dem Weg zum nächsten Auftritt? Ist ausreichend Sprit im Tank? Unterwegs ist nicht unbedingt eine Zapfsäule zu finden. „Das Tankstellennetz war eher schlecht ausgebaut“, sagt Bert Rex.

Der heute 63-Jährige Bert Rex wuchs in Bad Frankenhausen in Thüringen auf, seit 1982 ist er professioneller Zauberer. Beim Festival der Illusionen in der Sindelfinger Stadthalle übernimmt er die Moderation. Gestern ging der erste Tag dieser herausragenden Zauberveranstaltung über die Bühne, heute und morgen folgen zwei weitere Auftritte internationaler und nationaler Top-Magier. „Bert Rex ist ein sehr kreativer Künstler. Ich schätze seinen hintergründigen und feinsinnigen Humor in seinen Nummern. Wir sind glücklich, dass wir ihn engagieren konnten“, sagt Andy Häussler, er ist für die Gesamtleitung der Zaubergala verantwortlich.

Bert Rex kam mit 16 Jahren mit der Zauberei in Kontakt. Ihm fiel ein Buch in die Hände. „Dieses ließ er zwar wieder los, die Zauberei aber nicht.“ So steht es auf der Homepage von Bert Rex. Er trat mit kleinen Nummern in der Schule auf, spielte vor Verwandten und Bekannten. „Ich hatte damals schon das Gefühl, dass es funktioniert“, sagt Rex, der zunächst aber einen anderen Weg einschlug: Er absolvierte das Abitur, von 1977 bis 1981 studierte er Mathematik und Chemie, von 1981 bis 1982 arbeitete er als Lehrer. „Die landläufige Meinung war damals, dass man etwas Vernünftiges machen soll. Ich habe das gemacht, habe mich dann aber schnell für die Zauberei entschieden“, sagt Rex. Bert Rex ist übrigens kein Künstlername, sondern der tatsächliche Name des 63-Jährigen. „Da habe ich wohl Glück gehabt“, sagt er.

 

 

Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de