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Von unserem RedaktionsmitgliedPeter Bausch · 24.05.2019

Wohnstätten Sindelfingen bauen 24 neue Sozialwohnungen

Große Investitionen im Neubaugebiet Allmendäcker 2 / Städtisches Unternehmen verwaltet 4101 Mieteinheiten / Altstadt-Gaststätte Traube soll ab 2020 saniert werden

Die Erschließung hat begonnen: Im Maichinger Neubaugebiet Allmendäcker 2 wollen die Sindelfinger Wohnstätten 180 Wohnungen bauen. Zwei Dutzend Einheiten sollen als Sozialwohnungen vermietet werden. Bild: Herrmann

Bezahlbarer Wohnraum ist das große Thema. Die Wohnstätten Sindelfingen, die als städtisches Unternehmen allein 4101 Mieteinheiten verwalten, werden im Neubaugebiet Allmendäcker 2 rund zwei Dutzend Sozialwohnungen bauen. Das hat Geschäftsführer Georgios Tsomidis diese Woche im Sindelfinger Verwaltungsausschuss angekündigt.

Noch gebe es keine exakten Zahlen für das größte Projekt der Wohnstätten im Neubaugebiet Allmendäcker 2 von Maichingen. Zwei Drittel der geplanten rund 180 Wohneinheiten werden vermietet, rund 20 Prozent, also etwa zwei Dutzend Wohnungen werden öffentlich gefördert und gebunden vermietet. „Damit haben wir gut 500 öffentlich geförderte Wohnungen im Programm“, sagt Georgios Tsomidis.


Die Wohnstätten bleiben auf Kurs: Das städtische Unternehmen, das außer den Mietwohnungen 36 gewerbliche Einheiten, 3569 Garagen und 262 Stellplätze verwaltet, erhöht mit dem Überschuss in Höhe von 6,5 Millionen Euro im Jahr 2018 das Eigenkapital auf 106,577 Millionen Euro.


5,2 Millionen Euro Gewinn in 2016, 6,558 Millionen Euro in 2017 und 6,573 Millionen Euro in 2018: Die Wohnstätten Sindelfingen, seit dem Ausstieg von Daimler-Benz 2010 zu hundert Prozent im Besitz der Stadt Sindelfingen, zahlen schon länger keine Dividende mehr an die Stadt, sondern stockt mit dem Überschuss erneut das Eigenkapital auf, das mittlerweile 57,1 Prozent der Bilanzsumme erreicht.


Die Nachfrage nach Wohnungen ist in Sindelfingen und Umgebung ungebrochen. Komplett vermietet haben die Wohnstätten die 32 Einheiten im Maichinger Gebiet Scheuerwiesen, die im Juli 2018 fertig geworden sind. Georgios Tsomidis gibt inklusive Grundstückspreis einen Preis in Höhe von 2870 Euro pro Quadratmeter an: „Das ist ein Wert, den wir heute sicher nicht mehr erreichen werden.“


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