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 Edip Zvizdiç · 01.10.2019

"Wir wollen in die nächste Runde"

Fußball -- WFV-Pokal: Der VfL Sindelfingen gastiert im Achtelfinale beim FV Löchgau

21.9.19 Sindelfingen - Tor zum 3:1 - von lLars Jäger

Als letzter Vertreter des Kreises Böblingen hält der VfL Sindelfingen im Achtelfinale des WFV-Pokals die hiesige Fußballfahne hoch. Morgen Nachmittag gastiert der Verbandsligist beim FV Löchgau und will unbedingt in die Runde der letzten Acht vorstoßen. Anpfiff der Partie beim Landesligisten ist um 15 Uhr.

„Wir wollen in die nächste Runde“, gibt sich Roberto Klug, Co-Trainer des VfL Sindelfingen, vor dem Pokalduell beim FV Löchgau entschlossen und schiebt – außer dem rein sportlichen Aspekt – noch einen weiteren triftigen Grund hinterher. „Im Viertelfinale könnte ein richtiger Kracher auf uns warten.“ Ein dann durchaus mögliches Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers, den VfB Stuttgart II oder gar den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach könnte mal wieder für ein gut besuchtes Floschenstadion und für volle Kassen sorgen. „Diese Chance wollen wir uns nicht entgehen lassen.“


Bis es allerdings soweit ist, gilt es für den VfL-Tross zuerst einmal die morgige Pflichtaufgabe in Löchgau zu lösen. Roberto Klug erwartet keinen Selbstläufer und stellt sich auf eine Menge Gegenwehr ein. Zumal die Erinnerungen an die letzten beiden Duelle mit Löchgau auch nicht die allerbesten sind. In der vergangenen Saison unterlagen die Sindelfinger in Löchgau und spielten daheim nur unentschieden. Vor allem auf dem kleinen Kunstrasenplatz des Gegners bekleckerte sich der VfL nicht mit Ruhm. Genau auf diesem Geläuf werden sich die letztjährigen Verbandsliga-Konkurrenten auch morgen duellieren. Gut für die Sindelfinger, dass sie sich auf ähnlichem Untergrund in der Pokalrunde zuvor ziemlich souverän aus der Affäre gezogen haben. Bei der Spvgg Holzgerlingen gewann der VfL mit 4:2. „Auch in der Verbandsliga haben wir auf einem vergleichbaren Platz in Heiningen mit 5:0 gewonnen“, ist Roberto Klug vor dem Pokalauftritt in Löchgau nicht bange. Gemeinsam mit Chefcoach Tobias Winter gilt es dafür aber die richtige Mischung zu finden. Da Florian Feigl und Marc Hetzel nach ihren jüngsten Gelb-Roten Karten am Wochenende nur zuschauen dürfen, werden die personellen Möglichkeiten schon wieder weniger.


Auch Nico Dittrich ist aufgrund eines Kurzurlaubs nicht dabei. „Wir haben einen breiten Kader, jetzt bietet sich eben für andere Spieler die Chance, sich in den Vordergrund zu spielen“, nimmt der Sindelfinger Co-Trainer die Akteure aus der zweiten Reihe in die Pflicht. Was er – und auch Tobias Winter – hingegen nicht noch einmal sehen wollen, ist ein blutleerer Auftritt wie am vergangenen Sonntag beim TSV Heimerdingen. Eine „ganz schlechte erste Halbzeit“, so Roberto Klug, führte zu einer völlig unnötigen 1:2-Niederlage beim bis dato Tabellenletzten. „Einige unserer Spieler haben den Gegner aufgrund der Tabellensituation auf die leichte Schulter genommen. Wir Trainer hatten zwar gewarnt, aber die Einstellung in den ersten 45 Minuten war katastrophal. Das wollen wir so nicht noch einmal sehen.“