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Von unserem Redakteur 
Dirk Hamann · 13.08.2019

Wilder Müll bleibt im Landkreis ein ernstes Problem

Kreis Böblingen: Im vergangenen Jahr sind im Kreis Böblingen beinahe 800 Tonnen Unrat illegal entsorgt worden / Auf erwischte Umweltsünder warten harte Strafen

  • Immer häufiger werden im Landkreis illegal Bauschutt, Asbest-Platten oder Elektroschrott in freier Natur entsorgt. Im vergangenen Jahr landeten unter anderem rund 100 Autoreifen auf dem Häckeslplatz Gäufelden-Tailfingen. Bild: - z -

Auf den Häckselplatz abgeladene Autoreifen, im Wald entsorgte Asbest-Platten, an den Straßenrand geworfene Plastikflaschen: Wilder Müll ist im Landkreis Böblingen nach wie vor ein Thema, das ärgert. Und ein kostspieliges dazu.

Die Statistik des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Böblingen spricht eine deutliche Sprache: Das Problem mit unerlaubten Abfallablagerungen ist eines, das sich einfach nicht aus der Welt schaffen lässt. Im abgelaufenen Jahr 2018 wurden auf Landkreis-Gebiet insgesamt 413 Tonnen wild weggeworfener Müll eingesammelt. Im Vergleich zum Jahr 2017 waren das 15 Tonnen mehr.


1,06 Kilogramm pro Kopf


Zwar kamen auf Flächen der Städte und Gemeinden im Kreis bei 247 Tonnen gesammeltem wilden Müll 7 Tonnen weniger als im Jahr 2017 zusammen, dafür fiel die Containerstandortreinigung mit 135 Tonnen – 2017 waren es 116 Tonnen – negativ ins Gewicht. 24 Tonnen achtlos weggeworfenen Müll sammelten die Straßenmeistereien 2018 im Landkreis ein, eine Tonne Unrat mehr als in den zwölf Monaten zuvor. „Einwohnerbezogen ergibt sich ein Aufkommen von 1,06 Kilogramm pro Einwohner auf öffentlichen Flächen und in der freien Landschaft unerlaubt abgelagertem Müll“, verdeutlicht Benjamin Lutsch, Pressesprecher des Landkreises Böblingen.


Der komplette Artikel steht unter www.szbz.de