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Von Chefredakteur Jürgen Haar · 19.11.2016

Wer folgt auf Binninger?

Kreis Böblingen: CDU nominiert heute ihren Bundestagskandidaten

Die CDU im Kreis Böblingen wählt heute Nachmittag in der Sindelfinger Stadthalle ihren Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. Das Interesse ist groß, der CDU-Kreisverband rechnet mit der Teilnahme von über 500 Mitgliedern.

Im September hatte der Maichinger Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger (Bild: z) überraschend erklärt, dass er für eine fünfte Legislaturperiode nicht mehr kandidieren wird. Der 54-Jährige ist seit 2002 Abgeordneter für den Kreis Böblingen und Mitglied im Innenausschuss des Bundestags. Binninger ist unter anderem Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses.

Heute Nachmittag bewerben sich zwei Frauen und vier Männer um die Kandidatur für die CDU im Wahlkreis 260. Nach der Wahlkreis-Reform ist der Landkreis nicht mehr deckungsgleich mit dem Wahlkreis. Weissach gehört jetzt zu Ludwigsburg, Steinenbronn und Waldenbuch zählten schon bei der letzten Wahl zu Nürtingen.

Aus dem CDU-Kreisverband bewerben sich der Böblinger Stadtverbandsvorsitzende und Stadtrat Marc Biadacz, der Herrenberger Stadtverbandsvorsitzende Swen Menzel, der MIT-Kreisvorsitzende Oliver Zander aus Leonberg und die Waldenbucherin Stefanie Behrens, Vorstandsmitglied im CDU-Stadtverband, um die Bundestagskandidatur. Hinzu kommt die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Iris Ripsam, die im Juni für Thomas Strobl in den Bundestag nachrückte. Sechster Bewerber ist der Stuttgarter Dauerkandidat Ulrich Raisch, der in den letzten Jahren bei über 20 Bürgermeister-Wahlen erfolglos kandidierte – zuletzt bei der Bürgermeister-Wahl in Renningen.

Der CDU-Kreisvorstand rechnet damit, dass es mehrere Wahlgänge geben wird. Im ersten und zweiten Wahlgang muss ein Bewerber die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen, um zu gewinnen. Im dritten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit.