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Von 
Hansjörg Jung · 16.10.2020

Wenn nur die Putzerei nicht wäre

Wochenmarkt: Ein kräftiges Stück Salat hat jetzt Saison: Acker-, Feld- und Vogerlsalat oder auch Rapunzel

ackersalat

Wenn es nur nicht so eine Putzerei wäre, ich könnte Ackersalat – auch Feldsalat, Rapunzel oder auch Vogerlsalat genannt – fast jeden Tag essen. Natürlich gibt's ja auch schon vorkonfektionierte Ware auf dem Markt, die meist noch nie eine Erdkrume zuvor gesehen hat – da verzichte ich dann doch lieber.


Ackersalat (Bild: TwilightArtPictures - stock.adob) will gut geputzt sein, denn an den Wurzeln oder an der Basis der Blattrosette hängen Erde oder Sand. Deshalb sollte man ihn mehrmals in kaltem Wasser schwenken. Dann heißt es, die welken Blättchen zu zupfen und die kleinen Würzelchen mit dem Küchenmesser abzuschneiden. Dabei sollte man darauf achten, dass man den Schnitt nicht zu hoch ansetzt und die Rosette auseinanderfällt. Ackersalat verfügt über eine kräftige Portion an Eisen, dazu Vitamin C und Karotin – all das kann ja in der kalten Jahreszeit nicht schaden. Ein Spritzer Zitronensaft hilft, das Eisen noch besser aufzunehmen.


Ackersalat zerfällt bei der Lagerung schnell. Auch wenn es heißt, er sollte nie luftdicht gelagert werden, habe ich andere Erfahrungen gemacht. In gebe ihn in einen ausreichend großen Plastikbeutel, blase den auf und verschließe ihn dann. So hält sich auch Ackersalat in meinem Kühlschrank ausgezeichnet.


Ein leckeres Rezept mit Ackersalat steht am Samstag in der SZ/BZ und im E-Paper.