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Von unserer Mitarbeiterin Renate Lück · 17.01.2020

Walter Wedl startet in seinen dritten Beruf

Porträt: Als Betriebsseelsorger war er ein Arbeiter für die Menschen

Bis Ende Januar ist für den katholischen Betriebsseelsorger Walter Wedl jede Veranstaltung die letzte, auch der ökumenische Neujahrsempfang am 31. Januar mit Pfarrer Andreas Hiller in der evangelischen Betriebsseelsorge. Dann beginnt Wedl seinen dritten Beruf als Krankenhausseelsorger im Klinikum in Sindelfingen.

„Ich wechsle auf den Tag genau nach 18 Jahren“, sagt der 58-Jährige, der in Schwäbisch Gmünd geboren wurde und in Tübingen und Frankfurt/Main katholische Theologie mit den Schwerpunkten theologische Ethik und Pastoralpsychologie studierte. 1988 verließ er die Universität als Diplom-Theologe. „Ich wollte immer in die Seelsorge und habe das auf Umwegen auch geschafft.“


Von 1989 bis 2001 war er bei HP angestellt als Ingenieur für europäisches und weltweites Marketing. Mit 40 Jahren überkam ihn die Lust, das zu tun, wofür er studiert hatte. „Aber nicht für die Akademie, sondern für die Leute.“ Die Stelle in der katholischen Betriebsseelsorge wurde frei, als Patrick Schneider wegging. Rolf Schäfer von der Gemeindeleitung bat ihn, sich zu bewerben.


„Ich kannte Paul Schobel, der die Einrichtung 1972 gegründet hatte, vom Studium und habe von 1989 bis ’94 ehrenamtlich mitgearbeitet", sagt Walter Wedl. "Ich hätte mich aber nicht beworben, da ich keine Pastoralassistenten-Ausbildung habe wie meine Frau, weil ich aus formalen Gründen keine Chance gehabt hätte. Doch nach einem Gespräch mit Paul Schobel dachte ich: Wer wagt, gewinnt. Und die Diözesan-Leitung stellte mich ein.“


Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de