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Von unserem Redakteur 
Daniel Krauter · 28.05.2020

Von der Corona-Krise zum Schul-Alltag

Sindelfingen: SZ/BZ-Interview mit Barbara Knöbl, Rektorin an der Gemeinschaftsschule im Eichholz, über den ungewohnten Schulalltag im Zuge der Corona-Krise

  • Rektorin Barbara Knöbl beim Unterricht der Viertklässler an der Gemeinschaftsschule im Eichholz. Bilder: Krauter

  • Hinweis zum Abstand halten in Corona-Zeiten.

Nach der Corona-Zwangspause gibt es seit zehn Tagen für Viertklässler und die Abschlussklassen wieder Präsenzunterricht an den Schulen. An der Sindelfinger Gemeinschaftsschule im Eichholz wird die ungewohnte Situation gut gemeistert.

Die SZ/BZ hat sich mit Barbara Knöbl, Rektorin an der Gemeinschaftsschule im Eichholz, unterhalten.



Seit 18. Mai gibt es für Grundschüler der vierten Klassen und für die Abschlussklassen wieder zeitweise Präsenzunterricht. Verlief der Wiedereinstieg an der Eichholzschule problemlos?


Barbara Knöbl: „Ja, wir sind sehr zufrieden, wie der Wiedereinstieg an der Eichholzschule angelaufen ist. Vom regulären Schulalltag sind wir jedoch nach der Corona-Pause noch weit entfernt. Damit gehen wir erste, kleine Schritte zu mehr schulischer Normalität. Für uns alle stellt die Situation natürlich komplettes Neuland dar. Vor allem bei den Verantwortlichen der Stadt Sindelfingen möchte ich mich ganz herzlich für die tolle Unterstützung bedanken. In dieser Notsituation sieht man, wie wichtig die außerschulischen Partner sind. Diese würden wir gerne noch mehr mit einbeziehen, dies wird uns aber landesseitig nicht gestattet.“


Wurde die Corona-Zwangspause in Klassengesprächen thematisiert?


Barbara Knöbl: „Ja, alle Kollegen haben intensiv mit den Schülern über die vergangenen Wochen geredet. Die Viertklässler gehen natürlich anders mit der Situation um als die älteren Neunt- und Zehntklässler. Die Jüngeren waren zunächst etwas verunsichert. Dies legt sich aber von Tag zu Tag immer mehr. Die Familien brauchen Verlässlichkeit – und die Schüler dringend wieder einen direkten Kontakt zu ihren Lehrern und Mitschülern. Unser Kollegium ist allerdings sehr stark im Eichholz und Spitzholz vernetzt. Da finden auch mal Gespräche mit den Schülern und den Eltern über den Gartenzaun oder Balkon statt. Glücklicherweise sind uns keine Fälle bekannt, dass Schüler oder deren näheren Verwandten mit dem Coronavirus infiziert wurden.“


Gibt es reduzierte Wochen-Stundenpläne oder läuft alles wie vor der Corona-Zwangspause?


Barbara Knöbl: „Nein, der Ablauf ist bei Weitem nicht so wie zuvor. Bei den Viertklässlern wird nur in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachkunde unterrichtet. Bei den Neunt- und Zehntklässlern findet Deutsch-, Mathematik- und Englischunterricht und der Unterricht im Wahlpflichtfach statt. Die Schüler sind also zwischen zehn bis 15 Stunden, also 30 bis 40 Prozent der regulären Unterrichtszeit, an der Eichholzschule.“


Der komplette Artikel steht am Freitag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de