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Von Melina Mäckle und Karlheinz Reichert · 20.04.2019

Verband adelt „Rund um Schönaich“

Radsport: Vorjahressiegerin und Lokalmatadorin Lisa Brandau gehört zum Kreis der Favoritinnen

Nach den Wettervorhersagen könnte der Schönaicher Radklassiker auch in diesem Jahr zu einer Fahrt in den Frühling werden. Bild: Reichert

Der Bund Deutscher Radfahrer hat das Straßenradrennen „Rund um Schönaich“ geadelt, das am Ostermontag zum 45. Mal stattfindet. Er hat es mit neun weiteren Rennen in den Stand der Radsport-Monumente erhoben, bei denen die Rennfahrer mehr Punkte als sonst für die Jahresrangliste erhalten.

Der RSC Schönaich organisiert damit zugleich den Auftakt des Heuer-Cups. Dies ist eine Serie, die – je nach Geschlecht und Altersklasse – über die Saison 2019 und ganz Baden-Württemberg verteilt aus acht bis 13 Rennen besteht.

Die sieben Wettbewerbe in Schönaich beginnen am Ostermontagmorgen um 9 Uhr. Die Eliteklasse der Männer wird nach 144 Kilometern (16 Runden) zwischen 15.15 und 15.30 Uhr im Ziel erwartet, die der Frauen nach 54 Kilometern (6 Runden) gegen 15 Uhr. Der 9 Kilometer lange Rundkurs Schönaich – Breitenstein – Neuweiler – Schönaich ist am Ostermontag von 8.30 bis 16.30 Uhr für den übrigen Verkehr gesperrt.

Einzelstarter Vogt und Laib

Bei den Frauen gehört Lokalmatadorin und Vorjahressiegerin Lisa Brandau, die mit der Startnummer 1 ins Rennen geht, auch diesmal zu den Favoritinnen. Sie hat dabei das Problem, dass sie ganz auf sich allein gestellt ist. Ihre größten Konkurrentinnen kommen aus den Bundesligamannschaften RE/MAX Cycling Team und Team Stuttgart, die beide bereits viele Straßenkilometer in den Beinen haben.

Für die Mountainbikerin und Querfeldeinfahrerin Lisa Brandau ist das Heimspiel dagegen das erste Straßenrennen in dieser Saison, und eines der wenigen, das sie überhaupt fährt. Ein Vorteil könnte für sie sein, dass die beiden Bundesligateams nicht nur sie, sondern sich auch gegenseitig im Auge haben müssen.

Bei den Männern ist mit dem Weilheimer Jannik Steimle (Team Vorarlberg Santic) ebenfalls der Vorjahressieger am Start. Seine Chancen, erneut als Erster über den Zielstrich zu fahren, sind trotz oder wegen des starken Teams, dem er angehört, geringer als bei der Solistin Lisa Brandau.

Einerseits ist jeder der fünf Vorarlberger für einen Sieg gut, und andererseits ist die Konkurrenz mit über 170 Fahrern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg groß. Von den 12 stärksten Mannschaften, die in Schönaich antreten, hat jede mindestens einen Fahrer in ihren Reihen, der am Ende ganz vorne sein könnte.

Ihre Chancen als Einzelstarter wollen der 27-jährige Schönaicher Mario Vogt vom malayischen Team Sapura-Cycling und der Holzgerlinger Simon Laib (Team Dauner Akkon KT), der Mitglied des RSC Schönaich ist, ausloten,

Aus dem Kreis Böblingen sind im Elitefeld der Männer außerdem Jonas Hablitzel und Sebastian Andres Vidal Campos (beide RV Pfeil Magstadt) sowie Max Friedrich und Fabio Nappa (beide RSV Öschelbronn) dabei. Schönaicher, Magstadter und Öschelbronner treten außerdem bei den Senioren an.