Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






Von unserer Mitarbeiterin 
Annette Nüßle · 24.07.2020

Valentin Göhrt: "Seelenwärmer" für Kinder in Schockstarre

Das Porträt: Valentin Göhrt aus Weil im Schönbuch kümmert sich mit dem Projekt „Seelenwärmer“ um Kinder in besonderen Lebenssituationen

Valentin Göhrt und seine Stute Courage sind ein eingespieltes T,sind sie doch zusammen aufgewachsen.

Der 20-jährige Valentin Göhrt kümmert sich mit dem Projekt „Seelenwärmer“ um Kinder in besonderen Lebenssituationen. Dabei nutzt er die besondere Kraft und Aura der Pferde.

Zu Pferden hat Valentin Göhrt schon von klein auf ein ganz besonderes Verhältnis. Seine Eltern Sabine Andreas Göhrt haben schon ganz früh die Liebe zu den Tieren und insbesondere zu Pferden geweckt. Bereits im Kindergartenalter saß Valentin fest im Sattel und später kamen Turniere als Springreiter dazu.


Dass der Umgang mit Pferden aber nicht nur ein Sport sein kann, auch das hat Valentin bei seinen Eltern erfahren. Beide bieten schon viele Jahre Angebote für besondere Zielgruppen an. Sei es das begleitende Reiten für Menschen mit Behinderungen oder das Projekt „Kooperation Schule und Verein“ mit der Gemeinschaftsschule Weil. Als immer mehr geflüchtete Kinder mit ihren Eltern in Weil im Schönbuch ankamen, bot der Reitclub Domäne Eschmühle Nachmittage für die Kinder an.


Immer war der 20-jährige Valentin Göhrt dabei und doch gibt es ein Projekt, das ihm besonders am Herzen liegt: „Die Seelenwärmer“. Nachmittage für Kinder und Jugendliche anzubieten, die sich gerade in emotionaler Not befinden, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, das möchte der Konstruktionsmechaniker. „Es sind die Kinder, an die oft nicht gedacht wird.“ Da kommen Kinder oder Jugendliche, die einen Todesfall in der Familie hatten, bei denen dort eine Schockstarre herrscht, für die gerade vielleicht niemand so recht Zeit hat, weil der Alltag funktionieren muss. Und bei den Treffen steht nicht das Reiten an erster Stelle, es geht darum, Vertrauen aufzubauen, und das gelingt manchmal leichter zu einem Tier.


Das ganze Porträt steht auf www.szbz.de