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Von unserem Redakteur Jürgen Wegner · 02.04.2020

Unfälle am laufenden Band sind leider normal

Kreis Böblingen: Die Polizei legt die Verkehrsstatistik für 2019 vor und interpretiert es als Durchschnittsjahr / Polizeipräsident Polizeipräsident Burkhard Metzger sieht „Licht und Schatten“

Ein spektakulärer Unfall im Oktober 2019 war der Überschlag eines Smart auf der B295 bei Weil der Stadt. Ein demolierter englischer Sportwagen, an beiden Autos Gesamtsachschaden von etwa 50 000 Euro und eine leichte verletzte Frau waren die Bilanz des Unfalls. Archivbild: SDMG / Dettenmeyer

Gefühlt war 2019 ein Horrorjahr auf den Straßen im Kreis Böblingen. Vor allem die Serie auf der Bundesstraße 464 bleibt im Gedächtnis haften. Zwischen Renningen und Weil im Schönbuch starben sechs Menschen, vier davon zwischen dem 29. November und dem 9. Dezember. Abseits davon war es jedoch ein ganz normales Jahr. Das ist die Quintessenz aus der jetzzt vorliegenden Unfallstatistik.

Bei allen nüchternen Zahlen, die 2019 als durchschnittlich einordnen, hatte die Politik kurz vor dem Jahreswechsel auf die jüngsten Entwicklungen reagiert. Am 12. Dezember kündigte Landrat Roland Bernhard, alle beteiligten Stellen zu einem Gespräch einzuladen, in welchem kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für die B464 wurden. Plakate der Aktion „Runter vom Gas“ waren nur der Anfang.


Die Serie der tödlichen Unfälle begann am 25. Juni, als kurz eine 72-Jährige von der Fahrbahn abkam und noch an der Unfallstelle verstarb. Am 6. Juli kam für einen 31-jährigen Motorradfahrer jegliche Hilfe zu spät. Den 29. November beschrieben Rettungskräfte als „Horror“. Zwei Insassen eines Mercedes, eine 40-jährige Frau und der 42-jährige Fahrer, wurden tödlich verletzt.


Der komplette Artikel steht am Freitag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de