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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 20.02.2009

Unendliche "G"eschichte seit 1972

Stuttgart: Die G-Klasse, die dienstälteste Modellreihe von Mercedes-Benz, feiert Geburtstag / Papamobil, Stilikone, Seriensieger

Durch seine seit 30 Jahren unverändert markante Form und seine Technik hat der Mercedes-Benz-Geländewagen einen Kultstatus erlangt und zählt zu den begehrtesten Offroadern auf dem Automobilmarkt.

 

Die Geländewagen-Modellfamilie trägt neben dem Stern das markante Kürzel "G", hat die Rallye Paris-Dakar gewonnen, dient dem heiligen Vater als adäquates Fortbewegungsmittel, ist automobile Stilikone, gewinnt Leserwahlen in Serie und bildete den Genpool für die mittlerweile auf fünf Modellreihen angewachsene SUV-Familie von Mercedes-Benz.

 

Auf dem neuesten Stand

 

Damit nicht genug: Der "G" ist mit einer Laufzeit von 30 Jahren die mit Abstand dienstälteste Pkw-Modellreihe in der über 120-jährigen Mercedes-Benz Historie. Eine kontinuierliche Modellpflege hält die G-Klasse stets auf dem aktuellsten technologischen Entwicklungsstand und garantiert bis heute ein überlegenes Antriebssystem, ohne den grundlegenden Charakter zu verwässern. Durch die Kombination des permanenten Allradantriebs mit dem elektronisch gesteuerten Traktions-System 4 ETS, ESP, der "Low-Range"-Untersetzung und drei zuschaltbaren Differenzialsperren ist die G-Klasse im Gelände allen Herausforderungen gewachsen und bietet auf der Straße die Mercedes-typische Fahrsicherheit.

 

Ein Ende ist nicht geplant

 

Auch im vergangenen Jahr hat sich die G-Klasse sowohl in der komfortorientierten Baureihe G 463 sowie als Baureihe G 461 für Nutzanwender weltweit gut behauptet. Ein Ende dieser über drei Jahrzehnte anhaltenden Erfolgsstory ist zurzeit nicht geplant.

 

"Wir haben bisher 200 000 Exemplare vom ‘G' verkauft. Das Fahrzeug ist heute erfolgreicher denn je, die Kunden sind begeisterter denn je, und vielleicht feiern wir ja in zehn Jahren den nächsten runden Geburtstag," so Dr. Dieter Zetsche, der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG.

 

Die Entwicklung des Geländewagens beginnt im Jahre 1972 mit einem Kooperationsvertrag zwischen Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch im österreichischen Graz. 1975 fällt die Entscheidung für den Serienstart und den Bau neuer Produktionsanlagen in Graz, wo die G-Klasse auch heute noch überwiegend in Handarbeit hergestellt wird. Zur Marktpremiere im Frühjahr 1979 sind vier Motorvarianten mit einem Leistungsspektrum von 72 PS bis 150 PS lieferbar, die als Cabriolet mit kurzem Radstand sowie als Station-Wagen mit kurzem oder langem Radstand angeboten werden.

 

Technisch neue Akzente

 

Nach der kontinuierlichen Modellpflege und Weiterentwicklung über die ersten zehn Jahre folgt ein entscheidender Entwicklungsschritt im Herbst 1989: Die G-Modellfamilie bekommt Nachwuchs. Neben dem überarbeiteten Urmodell mit dem internen Baureihenkürzel 460, das fortan als adäquater Untersatz hauptsächlich für Nutzanwender gilt, ergänzen die 463 getauften Fahrzeuge das Angebot. Mit neuem, permanentem Allradantrieb, Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse, die nun zur Serienausstattung gehörten, sowie einem 100-prozentig sperrbaren Mitteldifferenzial setzen sie technisch neue Akzente.

 

Hinzu kommt das als Sonderausstattung erhältliche Bremssystem ABS. Die komplett überarbeitete Innenausstattung glänzt mit zusätzlichem Komfort wie neuer Sitzanlage, Innenverkleidungen der Karosserie, einer Mittelkonsole, neuer Armaturentafel und Zierleisten in Edelholz.

 

Seit September 2001 verfügt die G-Klasse zusätzlich über die Fahrstabilitäts-, Traktions- und Bremsregelsysteme ESP, 4 ETS und Brems-Assistent.

 

Aktuell gehören zur Modellfamilie drei Karosserie-Varianten (Station Wagen kurz, Station-Wagen lang, Cabrio), die entweder mit dem V6-CDI-Motor mit 224 PS und 540 Newtonmeter oder mit einem 5,5-Liter-V 8-Benzinmotor mit 388 PS und 530 Newtonmeter kombiniert werden können.

 

Das ausschließlich als viertüriger Station-Wagen lang lieferbare Topmodell G 55 AMG verfügt über einen V8-Kompressormotor mit 507 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmeter.

 

Schutz gegen Sprengladungen

 

Wichtiger Bestandteil der Modellpalette ist nach wie vor der G-Guard auf Basis des G 500 Station-Wagen lang. Die rundum gepanzerte und nach der Beschussklasse B 6 oder B 7 zertifizierte G-Klasse bietet Schutz gegen Hand-, Faust- und Langfeuerwaffen sowie gegen Sprengladungen definierter Größe.

 

Seit 30 Jahren ein zuverlässiger Partner im Gelände und auf der Straße: Die Mercedes-G-Klasse gehört zu den begehrtesten Offroadern auf dem Automobilmarkt. Bild: Mercedes