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Von Jürgen Wegner und Dirk Hamann · 02.04.2021

Tübinger Modell weist Böblingen den Weg

PodcastBB: Tübingens OB Boris Palmer verteidigt seinen Versuch, bei dem es in seiner Stadt mit negativem Schnelltest viele Freiheiten gibt / Auswärtige müssen vorerst draußen bleiben

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen Foto: Manfred Grohe

Seit zwei Wochen lässt sich in Tübingen mit einem negativen Schnelltest ein wenig Normalität genießen. Besuche der Außengastronomie sind dann ebenso möglich wie der Einkaufsbummel. Seit Gründonnerstag gilt das nur noch für Menschen, die im Landkreis Tübingen leben. OB Boris Palmer zog diese Notbremse, weil ein zu großer Gästeansturm von außen sein Modell sonst zum Scheitern gebracht hätte.

„Was wir versuchen, ist ein alternativen Kontrollzugang mit etwas mehr Freiheit und geringem Infektionsrisiko, möglichst draußen so viel Testbereitschaft zu erzeugen, dass das dazu führt, die Infektionsketten abzubrechen, weil wir die Infektionsträger identifizieren“, sagt Boris Palmer in einer neuen Folge des Podcasts SZ/BZ-Willi und Dödel. Hier ein Auszug des Gesprächs:



Am Mittwoch haben uns Freunde aus Tübingen berichtet, dass das Modell aus dem Ruder läuft, weil zu viele Menschen von außen in die Stadt strömen. Sehen Sie das auch so?


Boris Palmer: „Ja, das war so. Das Ich musste da raus aus diesem Irrsinn, habe mich aufs Fahrrad gesetzt und war dann mal weg. Bei uns haben sich die Menschen zusammengefunden und geballt. Obwohl wir abgeriegelt hatten, nur drei von neun Teststationen waren für Auswärtige geöffnet. Aber da gab es Schlangen, mit zwei bis drei Stunden Wartezeit – was die Leute auch nicht aufgehalten hat. Und dann sind sie in die Stadt, um Party zu feiern. Das war eindeutig zu viel, deswegen habe ich auch entschieden, dass wir die Osterruhe, wo Auswärtige keine Tickets mehr bekommen, einen Tag vorziehen.“


Der komplette Artikel steht auf www.szbz.de