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Tim Schweiker · 13.11.2018

Tickets gewinnen für die Prenzlschwäbin in Maichingen

Bärbel Stolz kommt als "Die Prenzlschwäbin" am Freitag ins Maichinger Bürgerhaus. Bild: Joachim Gern/z

Sie ist die prototypische Bewohnerin des Berliner Bio-Biedermeierbezirks Prenzlauer Berg, Tummelplatz Berliner Besserverdienender mit schwäbischem Migrationshintergrund. Selbstverständlich macht sie Yoga und kauft ausschließlich Bio: Am Freitag ist Bärbel Stolz als „Die Prenzlschwäbin“ im Bürgerhaus Maichingen zu sehen.

Die SZ/BZ hat sich mit Bärbel Stolz über Schwaben in Berlin, den Humor der Schwaben und den Erfolg der Prenzlschwäbin unterhalten.

Sie stammen von der Alb und leben seit mehr als 20 Jahren in Berlin. Wird bei Ihnen daheim berlinert oder geschwäbelt?

Bärbel Stolz: „Meistens weder noch. Ich spreche daheim mit meinem Mann und meinen Kindern meistens Hochdeutsch. Aber natürlich sickert immer mal wieder was Schwäbisches durch. Witzig finde ich, dass meine Kinder manche schwäbischen Ausdrücke übernommen haben. die ziehen sich zum Beispiel ihr Kittele an, bevor sie aus dem Haus gehen.

Werden Sie als Prenzlschwäbin in Berlin auf der Straße erkannt?

Bärbel Stolz: „Das passiert schon ab und zu mal. Seit ich ich mich in Berlin als Schwäbin geoutet habe, outen sich mir gegenüber immer mehr Berliner Schwaben. Sogar die Badener solidarisieren sich in Berlin mit den Schwaben. Mit größere Entfernung von der Heimat, wächst offenbar das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Haben Sie als Schwäbin in Berlin schon mal offene Ablehnung erlebt?

Bärbel Stolz: „Nein. Natürlich habe ich die Sprüche gelesen, die man ab und zu mal liest an einer Hauswand liest. Etwa „Kauft nicht beim Schwaben“ oder so was. Ich glaube ohnehin, dass es da nicht wirklich um die Schwaben geht, sondern um ganz grundsätzliche Probleme wie zum Beispiel bezahlbaren Wohnraum. Da muss dann offenbar für manche das Schwabenklischee als Feindbild herhalten. Meine persönlichen Begegnungen als Schwäbin in Berlin sind meistens viel entspannter.“

Das komplette Interview steht am Dienstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

Info:
Bärbel Stolz „Die Prenzlschwäbin – #ischdesbio?“ am Freitag, 16. November, 20 Uhr im Bürgerhaus Maichingen. Karten unter www.reservix.de im Netz. Mehr unter www.prenzlschwaebin.de im Netz.

Tickets gewinnen:

Die SZ/BZ verlost für „Die Prenzlschwäbin“ am Freitag, 16. November, 20 Uhr im Maichinger Bürgerhaus 5 mal 2 Eintrittskarten. Und so funktioniert es: Einfach die Nummer 01 37 / 85 51 349 (pro Anruf 49 Cent aus dem deutschen Festnetz, gegebenenfalls abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) wählen. Kein Aufsprechen von persönlichen Daten ist notwendig, da die Telefon-Nummer automatisch bis zur Auslosung gespeichert wird. Dies funktioniert auch bei ausgeschalteter Rufnummern-Übermittlung. Aus rechtlichen Gründen müssen die Mitspieler mindestens 18 Jahre alt sein. Die Aktion endet am Donnerstag, 15. November, um 13 Uhr. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt und müssen am Donnerstag zwischen 13.30 und 14 Uhr unter der gespeicherten Nummer erreichbar sein.