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12.01.2018

Tarifverhandlungen der Metaller

Böblingen: Arbeitgeber wollen längere Arbeitszeiten und nicht kürzere wie die Gewerkschaft

Am Donnerstagnachmittag saßen sich die Vertreter des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall (links) und der Industriegewerkschaft (IG) Metall (rechts) in der Böblinger Kongresshalle in der dritten Runde ihrer Tarifverhandlungen gegenüber. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie sechs Prozent mehr Lohn und die Möglichkeit, die Arbeitszeit auf 28 Stunden zu reduzieren. Vor dem Beginn der Verhandlungen rechnete Südwestmetall-Chef Dr. Stefan Wolf (Sindelfingen) zwar nicht mit einem Ergebnis, aber mit einer Annäherung. Er forderte eine Diskussion über mehr und nicht über weniger Arbeitszeit: „Viele Menschen wollen mehr arbeiten und mehr verdienen.“ Das wisse auch die IG Metall. Am Verhandlungstisch der Arbeitgeber saßen unter anderem Daimler-Personalchef Wilfried Porth und Dr. Wolf (Vierter und Fünfter von links), aufseiten der IG Metall der Betriebsratsvorsitzende des Sindelfinger Mercedes-Benz Werkes, Ergun Lümali, und Uwe Meinhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Stuttgart (Erster und Zweiter von rechts). Mehr zu den Tarifverhandlungen steht im überregionalen Wirtschaftsteil dieser Ausgabe. – rt –/Bild: Reichert