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Von Uwe Rebmann und Daniel Krauter · 14.11.2017

SVM verschläft den Start

Handball – Bezirksliga: SV Magstadt verliert gegen HSG Schönbuch II

Der SV Magstadt kam gegen die HSG Schönbuch II überhaupt nicht aus den Startlöchern. Zur Halbzeit lagen die Hausherren bereits mit acht Toren zurück. Im zweiten Durchgang war der SVM besser im Spiel und verlor am Ende mit 29:34.

Der TSV Schönaich hat nach der 27:33-Niederlage bei der SG Tübingen weiterhin die Rote Laterne des Tabellenletzten inne.

„In der ersten Hälfte hatten wir keinen Zugriff in der Abwehr, zu wenig klare Chancen im Angriff generiert und eine hohe einfache Fehlerquote“, sagte Magstadts Trainer Reiner Havenith. Diese Unkonzentriertheiten nutzte die HSG Schönbuch eiskalt aus und ging mit einer 19:11-Führung in die Halbzeitkabine.

Die Halbzeitansprache des Magstadter Traingespanns Reiner Havenith und Daniel Mössinger schien gefruchtet zu haben. So zeigte sich der SVM deutlich formverbessert und verschlief im Gegensatz zur ersten Hälfte den Beginn nicht. SVM-Außenspieler Markus Müller verkürzte auf 16:20. Binnen fünf Minuten holten die Hausherren vier Tore auf. Nun war der SV Magstadt wieder im Spiel. Die Schönbuch-Sieben zog allerdings das Tempo noch einmal an und spielte ihre Angriffe konsequent zu Ende.

Aufgrund der desolaten Leistung in der ersten Hälfte verlor der SV Magstadt mit 29:34. „Wir hatten nach der Pause ein wesentlich besseres Tempo und einige gute Ballgewinne durch eine etwas agilere Abwehr. Um das Ding zu biegen, hätten wir aber weniger Fehler in der Vorwärtsbewegung machen müssen“, sagte Reiner Havenith.

SV Magstadt: Frank, Schautt, Wolbold, Schäfer, Schuler (2 Tore), Löffler (1), Kienle (1), Böttcher (1), Wolf, Kühnle (9), Satrapa (6), Rippl (3/3 Siebenmeter), Weber, Müller (6)

HSG Schönbuch II: Twardon, Kurz, Dienst, Schenk, Huber (9/1), Klemmer (1), Maier (5), Schmid, Großhans, Gauß (13), Dörner (4), Horn (2)

Beim Tabellenzweiten SG Tübingen gab es für Schlusslicht TSV Schönaich nichts zu holen. Mit dem 27:32 kassierte das Team von Trainer Karsten Zeuschner die siebte Niederlage in Folge und steckt bedenklich am Tabellenende fest. „Es wiederholt sich von Spiel zu Spiel, wir machen einfach zu viele technische Fehler. Allein in der ersten Halbzeit verlieren wir über zehn Mal den Ball, und das nach einer Führung“ ärgerte sich der TSV-Coach.

Der TSV führte nach 14 Minuten mit 8:7, geriet aber in der Folge mit 9:15 (26.) in Rückstand und war mit dem 12:16 zur Halbzeit noch gut bedient. Auch im zweiten Abschnitt waren die spielstarken Unistädter dem TSV in allen Belangen überlegen und führten nach 40 Minuten mit 24:15. Erst in der Schlussphase konnte der TSV das Ergebnis noch halbwegs freundlich gestalten, am verdienten 33:27-Heimerfolg der SG Tübingen änderte dies nichts.

TSV Schönaich: Gärtner, Hoffstadt, Block, Wendlandt (3), Sitter, Kniesz (3), Gosheger (5), Entzminger (4), Kovacev (3), Blume (2), Luburic (2), Atalay (4/1), Kopp (1)

Nach den starken Leistungen zu Saisonbeginn scheint bei der Spvgg Renningen nun der Wurm drin zu sein. Gegen den TSV Altensteig II verlor das Team von Trainer Peter Gubesch knapp mit 23:24. Kurz vor Spielende steht es 23:23. Altensteigs Christian Langenstein fasst sich ein Herz und erzielt vier Sekunden vor Schluss den viel umjubelten 24:23-Siegtreffer für sein Team in der Renninger Rankbachhalle.

Die gesamten 60 Minuten über lebte das Spiel vor allem von der Spannung. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als zwei Toren Differenz absetzen. Mit einer 10:9-Führung waren die Renninger in die Halbzeitkabine gegangen. Auch im zweiten Durchgang erlebten die Zuschauer nicht gerade ein Offensiv-Spektakel. Die Gäste aus dem Schwarzwald hatten das glücklichere Ende für sich. Mit 11:7 Punkten rangieren die Renninger immer noch auf dem für einen Aufsteiger starken dritten Tabellenplatz.

Spvgg Renningen: Feucht, Büttner, Fleig, Junack (4), van Weeren (2), Stein, Vonthein (2), Blech (2), Neef (2), Maisch (2/2), Günther, Tomaszewski (4), Ulrich (1), Schauerhammer (4)