Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






Von unserem Redakteur 
Karlheinz Reichert · 13.09.2019

Stern-Center kämpft gegen den Leerstand

Sindelfingen: Nach den Angaben von Centermanager Thomas Sänger sind derzeit von 67 Ladengeschäften und Restaurants 18 Flächen Flächen nicht belegt

  • Stern-Center Leerstand

  • Stern-Center

Die Uhr über der Rolltreppe vom und zum Parkhaus zeigt schon lange eine Minute vor Zwölf und auch auf den zweiten Blick wirkt die Zukunft des Stern-Centers nicht rosig: Leerstände auf allen Etagen, vom Keller bis unters Dach. Thomas Sänger, Manager des Einkaufszentrums am Sindelfinger Busbahnhof, sagt, es sei anders: „Entscheidend ist, was die Eigentümerin will, und die will investieren.“

Im obersten Geschoss sieht es so aus, als hätten die Großplakatbahnen nicht ausgereicht, um alle leeren Schaufenster und die gläsernen Eingangstüren zu den ausgeräumten Ladengeschäften zu verhängen. Nur einmal ist dort plakatiert: „Freuen Sie sich auf neue Geschäfte.“ Weiter unten wird den Kunden mehrfach versprochen: „Hier entsteht für Sie ein neuer Shop.“

Wer da aber wann einziehen wird, kann auch Thomas Sänger (Bild: Reichert) nicht sagen. Neue Verträge seien für die Leerstände bisher nicht unterschrieben worden.

Auch zu den Branchen könne er sich nicht äußern, sagt Thomas Sänger: „Neben den inhabergeführten Geschäften, die ich sehr schätze, gibt es bundesweit 220 bis 230 Ketten mit Filialen. Das heißt, in der einen oder anderen Branche sind das so wenige, dass alle anderen sofort wissen, mit wem ich rede, wenn ich auch nur eine Andeutung mache.“ Grundsätzlich sei er für alle Branchen offen: Textilien und Schuhe, Gesundheit und Fitness, Lebensmittel, Gastronomie. Ein weiteres Warenhaus könne das Stern-Center noch vertragen. Schwierig sei es, einen Elektronikhändler für das Haus zu gewinnen: „Da darf man die Hoffnung nicht zu hoch hängen.“

 

Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de