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Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç · 12.01.2019

Starkes Trio in Sonntags-Laune

Fußball: Darmsheim überzeugt bei der Hallen-Gala und gibt dem TSV Dagersheim Schützenhilfe / Auch der TSV Ehningen bleibt im Rennen

Gelungener Auftakt ins Finalwochenende: Tim Schneider (rechts) und der TV Darmsheim ringen dem Regionalligisten aus Ingolstadt ein 1:1-Remis ab. Bild: Automotorart

Mit einem klaren 2:0-Sieg der U21 des FC Ingolstadt gegen den TSV Schönaich startete gestern Abend um Punkt 17 Uhr die 36. Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast. Für den Turnierfavoriten war das der Auftakt zu einer souveränen Gruppenphase. Mit zehn Punkten – lediglich der TV Darmsheim knöpfte dem Turnierfavoriten ein 1:1 ab – qualifizierte sich der Regionalligist ohne größere Probleme für die Zwischenrunde am frühen Sonntag.

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Böse unter die Räder kam gegen den bayrischen Regionalligisten vor allem der TSV Merklingen. Beim 0:7 hatte der Bezirksligist nicht den Hauch einer Chance. Für Merklingens Trainer Thomas Wohland nach der 1:5-Niederlage gegen den TV Darmsheim bereits die zweite Klatsche des Abends. Der ehemalige Coach des GSV Maichingen II hatte sich mehr ausgerechnet: „Ich wollte hier schon weiterkommen. Aber dafür haben wir viel zu wenig gezeigt.“

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Nach drei Spielen war auch für den TSV Schönaich das Turnier zu Ende. Beim 0:2 gegen die U21 des FC Ingolstadt wusste das Team von Mustafa Cakal durchaus zu gefallen. Aber schon im folgenden Spiel beim 0:2 gegen den Qualifikanten TSV Nellmersbach ging gar nichts bei den Schönaichern. Die beste Leistung zeigte der Bezirksligist gegen den TV Darmsheim, musste aber auch hier die Überlegenheit des Gegners anerkennen. „Ich dachte, dass wir vorne mehr zustande bringen“, war Mustafa Cakal ratlos, wusste das Ausscheiden aber richtig einzuordnen. „Im Grunde ist das Team zu jung, um hier mit diesen Kalibern mithalten zu können.“

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Einen interessanten Turnierverlauf hatte der TSV Dagersheim vorzuweisen. Zwei 1:4-Niederlagen gegen den SKV Rutesheim und den FC Germania Friedrichstal brachten das Team von Besnik Gllogjani nicht aus der Spur. Die folgenden Siege gegen die SG Untertürkheim und den SV Rohrau katapultierten den TSV tatsächlich noch als einen der beiden besten Dritten in die Zwischenrunde. „Ich glaube nicht, dass sich schon einmal ein Team nach null Punkten und 2:8 Toren aus den ersten beiden Spielen noch für die nächste Runde qualifiziert hat“, konnte sich Dagersheims Routinier Tomislav Hlebec ein Grinsen nicht verkneifen.

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Schützenhilfe bekamen die Dagersheimer ausgerechnet vom Nachbarn TV Darmsheim, der in seinem letzten Gruppenspiel den TSV Nellmersbach mit 3:2 besiegte und damit das Weiterkommen der Dagersheimer erst möglich machte. Insgesamt hinterließ der TVD eine sehr gute Figur und kam mit zehn Punkten nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Ingolstadt als Gruppenzweiter weiter.

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„Das war ein guter erster Turniertag“, gab es Lob von Tobias Lindner. „In den vergangenen Jahren haben wir uns am Freitag immer schwer getan, heute war das souverän.“ Auffällig war, dass die Darmsheimer das einzige Team stellten, das mit einem spielenden Torwart agierte. So schaffte Alex Dieterle, vor zwei Jahren bester Torwart der Hallenfußball-Gala, immer wieder gekonnt Überzahlsituationen, die seine Mitspieler zu insgesamt zehn Toren nutzten.“

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So zufrieden der Darmsheimer Coach auch war, beim Blick auf die Zwischenrundengruppe am morgigen Sonntag musste er schwer schlucken. Mit dem FC Germania Friedrichstal und dem starken TSV Ehningen wartet auf den TVD ein gehöriges Stück Arbeit. „Das ist eine Todesgruppe“, sagte Tobias Lindner und schickte sofort eine Kampfansage an die Konkurrenten hinaus. „Aber wir wissen mit der Situation am Sonntagmorgen umzugehen. Ich bin guter Dinge, dass wir die K.-o.-Spiele erreichen. Und dann ist alles möglich.“

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Eine bärenstarken Eindruck hinterließ der TSV Ehningen. Das Team von Javier Klug und George Berberoglu lief in der stärksten Vorrundengruppe als Zweiter ein. Pech hatten die Ehninger bei der 0:1-Niederlage gegen Freiberg, als ein klarer Treffer von Mahmut Yorulmaz nicht anerkannt wurde. Schiedsrichter Benjamin Mayer (Neckarsulm) hatte keinen guten Winkel, um zu sehen, ob der Ball hinter der Torlinie war. Mit neun Punkten konnte Spielertrainer George Berberoglu über dieses nicht gegebene Tor hinwegsehen. „Das war ein ziemlich guter Auftritt von uns. Die Jungs hatten Spaß, jetzt freuen wir uns auf den Finaltag.“

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Qualifiziert für den Sonntag: FC Ingolstadt U21, TV Darmsheim, TSV Ehningen, TSV Dagersheim, SGV Freiberg, FC Germania Friedrichstal, FC Union Heilbronn, SKV Rutesheim