Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns





Von unserem Redakteur Daniel Krauter · 04.09.2018

Spielerisch den Wald erkunden

SZ/BZ-Sommertour (26): Der Magstadter Naturerlebnispfad bietet 33 abwechslungsreiche Stationen / 5,25 Kilometer langer Rundweg

Der Arbeitskreis Natur und Umwelt, sowie das Forstrevier Magstadt haben ganze Arbeit geleistet. Der Magstadter Naturerlebnispfad bietet 33 abwechslungsreiche Stationen.

„Alleine hätten wir es nie geschafft. Ein großer Dank geht an die Mitarbeiter des Bauhofs, Förster Jochen Müller, die Gemeindeverwaltung und an die Sponsoren für die Finanzierung des Pfades“, sagte Adolf Friedrich vom Arbeitskreis Natur und Umwelt bei der Eröffnung des Magstadter Naturerlebnispfads im Juni 2012.

Startpunkt des Magstadter Naturerlebnispfades ist an der Steige. Aussichtsplattform, Steinriegel für Reptilien und Eidechsen, Totholzzaun, Barfußpfad, ein Hohlweg nach Warmbronn, Spechtbaum und Arboretum bekommen die Besucher unter anderem zu Gesicht. Außerdem einen federnden Stamm, Baumtelefon, Wurzelteller und zahlreiche Informationstafeln. Diese enthalten Informationen über Ameisen, Holzarten, Vögel, Wiesenblumen und Wiesenpflanzen sowie über Streuobstwiesen. Das Naturdenkmal „Schönbüchle“ ziert den Wegesrand. Die Infotafel über Streuobstwiesen bildet die 33. und letzte Station des 5,25 Kilometer langen Rundwegs. Der kleine Pfad hat eine Wegstrecke von 3,3 Kilometern.

Dabei ist der Pfad an bestehende Wanderwege angelegt, um jüngeren Familien mit Kinderwagen sowie älteren und behinderten Menschen die Benutzung zu ermöglichen. Die schon vorhandenen Wandertafeln wurden ohne größeren Aufwand in das Projekt miteinbezogen. So wurden Kosten eingespart und verhindert, dass der Wald mit zusätzlichen Tafeln zugestellt wird.

Anhand eines Arboretums – einer Informationstafel und einem Schaugarten vom Forstrevier – werden die unterschiedlichen Baumarten erklärt. „Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Natur und Umwelt hat mir große Freude bereitet. Es war immer meine Zielsetzung ein Arboretum im Magstadter Wald zu haben. Es ist toll, dass dies als Station des Naturerlebnispfades gelungen ist“, sagt Förster Jochen Müller.

Gut ausgeschildert

Der Naturerlebnispfad ist gut ausgeschildert. An der Infotafel am Startpunkt an der Steige befinden sich Flyer mit einer Übersichtskarte. In der Nähe des Startpunktes sind auch schon die ersten Stationen: Wildbienenhaus, Barfußpfad, Aussichtsplattform und viele mehr. Ungeduldige können sich auch gleich nach rechts wenden und dem flach ansteigenden Waldweg, und damit dem Dachskopf (Wegmarkierung) zu den nächsten Stationen folgen. An der Station 13 („Baumscheiben“) biegt der Naturerlebnispfad rechts ab.

An der ersten Kreuzung nach der Station 18 („Holzgewichte“) befindet sich die 19. Station, die Bissinger Eichen. Hier geht es nach links weiter. Bei Station 21 („Federnder Baumstamm“) kann man die zwei beeindruckenden, stehenden toten Bäume bewundern. Will man nur den kleinen Pfad von 3,3 Kilometer Länge gehen, biegt man hier links ab und folgt dem Weg, bis man bei Station 13 wieder auf den Naturerlebnispfad stößt.

Für den großen Pfad (5,25 km) folgt man bei Station 21 dem Weg geradeaus zu den nächsten Stationen. Auf einer kleinen Lichtung befindet sich das Arboretum mit jungen Bäumen und die Saatschulhütte. Sie laden ein, zu verweilen und die unterschiedlichen Baumarten kennenzulernen. Danach geht es weiter bis zum Waldrand. Hier verläuft der Naturerlebnispfad in einem sanften Linksbogen auf einem Asphaltweg in (Klein-)Gartenanlagen bergab. Bei der ersten Abzweigung links biegt man ab, um dann am Waldrand bergab zu spazieren.

Dem Weg folgend läuft man zwischen Wiesen und Feldern in Richtung Magstadt. Die Beschilderung des Naturerlebnispfades führt an einem „Verbot für Fahrzeuge aller Art“-Schild auf einen lohnenswerten Abstecher nach rechts zur Station 30 („Heilkräuter im Feldanbau“). Danach geht es weiter den Weg bergab, bis der Dachskopf an dem Schild zu Station 31 („Landschaftselemente Streuobstwiese“) nach links auf einen Wiesenweg leitet. Auf diesem geht es ein kurzes Stück bergauf, bis man auf einen Feldweg trifft. Dort nach rechts wenden und leicht zwischen Gärten und Obstbeständen leicht bergab gehen bis zum Asphaltweg. Bergauf führt dieser wieder zum Startpunkt des Naturerlebnispfades.