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Von unserem Mitarbeiter Konrad Schneider · 15.08.2018

Sozialplan für 56 Mitarbeiter

Schönaich: Stellenabbau bei Honeywell / Sozialplan erarbeitet

Das amerikanische Unternehmen Honeywell baut Stellen in Schönaich ab (die SZ/BZ berichtete). Mit Unterstützung der IG Metall hat der Betriebsrat für die 56 betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan verhandelt.

Das Ergebnis der teils zähen und schwierigen Verhandlungen wurde den Beschäftigten auf der Betriebsversammlung vorgestellt. Den Fokus legte der Betriebsrat in den Verhandlungen darauf, neben den jetzt noch akut betroffenen 45 Beschäftigten auch alle anderen Mitarbeiter bis 2024 bei betriebsbedingten Kündigungen abzusichern.

Betroffene Beschäftigte erhalten ein Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr bis zum Ablauf ihrer Kündigungsfrist. Beschäftigte mit Kindern oder Schwerbehinderung erhalten weitere Zuschläge. Es ist möglich, die Abfindung in weitere Beschäftigungszeiten umzuwandeln, um damit (betriebs-)rentenrechtliche Ansprüche zu begründen oder zu verbessern.

Für ältere Mitarbeiter werden in Einzelfällen Altersteilzeitarbeitsverhältnisse angeboten. Ab dem 60. Lebensjahr kann eine Betriebsrente auch ohne Ausübung des Widerspruchsrechts des Arbeitgebers bezogen werden. Zusätzlich wurde ein Härtefonds gegründet, um für unvorhersehbare Fallkonstellationen weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. Darüber hinaus erhalten Mitglieder der IG Metall eine zusätzliche Abfindung in Form eines Bonus. „Die Metaller für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gekämpft und waren damit eine wichtige Stütze für das Verhandlungsteam. Das wird nun honoriert“, sagt Britta Cartarius, IG-Metall-Mitglied des Verhandlungsteams, über das Ergebnis.