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Jürgen Wegner · 11.10.2018

Skelett in Böblingen: Spürhunde suchen an falscher Stelle

Bild: SDMG/Dettenmeyer

Warum hat die Polizei an den falschen Stellen gesucht? Nach dem Fund des Skeletts an der Böblinger Bahnlinie von Dienstagnachmittag gibt es weitere Antworten. Vor zwei Jahren wurde die damals 78-Jährige als vermisst gemeldet.

Es dauerte Ende Oktober 2016 nicht lange, bis das Auto der Vermissten auf dem Parkplatz an der S-Bahn gefunden war. „Gleich darauf nahmen die Personensuchhunde die Fährte der Frau auf“, sagt Polizeisprecherin Tatjana Wimmer. Diese führte jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung des heutigen Fundorts in Richtung Waldstück beim Böblinger Thermalbad. Auch die Bahnlinie kreuzten die Hunde, dann endete die Fährte. Tatjana Wimmer: „Es ist bei der Personensuche nicht so, dass wir die Hunde lenken. Es funktioniert genau anders herum.“

Die Spur führte ins Nichts – und zwischen dem Auto der damals Vermissten und dem heutigen Fundort liegen laut Polizei mehrere hundert Meter. „Außerdem ist es nicht nachvollziehbar, wann die Frau zum Fundort gekommen ist. Das könnte auch nach der damaligen Suchaktion der Fall gewesen sein. Aber hier ist alles hypothetisch.“

Mehr dazu steht in der Freitagausgabe der SZ/BZ.

Den Artikel aus der Donnerstagausgabe und zu den Ergebnissen der Obduktion finden Sie hier.