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Von unserem Redakteur Jürgen Wegner · 24.03.2020

Sittich & Co. nicht allein lassen

Sindelfingen: Dr. Daniel Gruseck muss so wie die anderen Mitglieder der Geflügel- und Vogelfreunde täglich zu seinen Sittichen

  • Kaum größer als ein Daumen-Nagel und nur einen Tag alt ist dieses Wellensittich-Baby.Bild: Wegner

  • Dr. Daniel Gruseck versorgt seine Liebsten.Bild: Wegner

Auch wenn in den meisten Volieren noch kein Hochbetrieb herrscht: Die Anlage des Vereins der Geflügel- und Vogelfreunde am Goldbach ist längst aus dem Winterschlaf erwacht. Zwischen Eisweiher und Hofmeister liegt ein beliebtes Naherholungsziel für Spaziergänger. Derweil machen sich die Züchter Sorgen darüber, was passieren könnte, falls die Ausgangssperre kommt.

"Ein guter Wein will seinen Winzer täglich sehen, heißt es. Bei uns ist es nicht anders, wir betreiben Leistungszucht", sagt Dr. Daniel Gruseck und bereitet seinen Sittichen ein Festmahl. Bevor er den Sellerie hobelt, entfernt er die Schale. So, wie beim Ingwer und den Karotten. Den Tieren soll es an nichts fehlen.


Das gilt nicht nur in Zeiten, in denen sich der Virus verbreitet. Löwenzahn- und Brennesselblätter, Kräuter der Provence kommen dazu, außerdem etwas Öl um die fettlöslichen Vitamine zu verwerten. "Das regt den Bruttrieb an", verrät Daniel Gruseck. Ins Eifutter mischt er kleine Bachkrebse und Kurkuma. Hafer lässt er vorkeimen, weil das der Darmflora gut tut und deshalb das Immunsystem stärkt.


Besser kann man sich kaum ernähren, so mancher Erwachsene könnte sich eine dicke Scheibe abschneiden um in Form und resistent zu bleiben. Nicht einmal der Züchter selbst kann da mithalten, "weil ich eine Schwäche für Schokolade habe". Aber auch Daniel Gruseck tut sich und seinem Körper lieber Gutes. Verständnis für Tier und Pflanze ist jedem Züchter gegeben. "Bio" muss man keinem erklären. Die Liebe fürs Leben ist Selbstverständnis und selbstverständlich.


Der komplette Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ und auf www.szbz.de