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Von unserem Mitarbeiter 
Dirk Hamann · 30.06.2020

Sindelfingen: Rücksichtsloser Busfahrer sorgt für Verärgerung

Sindelfingen: Rolf-Uwe Grünwald meldet sich bei der SZ/BZ verärgert über das Verhalten eines Busfahrers

Zehn Meter vor der Haltestelle Eichholz ließ ein Busfahrer seine Fahrgäste aussteigen und brachte damit zwei Schwerbehinderte in Schwierigkeiten. Das Busunternehmen Pflieger gelobt Besserung. Bild: Dettenmeyer

Ein Busfahrer, der seine auch schwerbehinderte Fahrgäste ein paar Meter vor der Haltestelle aussteigen lässt, hat den Sindelfinger Rolf-Uwe Grünwald sehr verärgert. Und weil sich dieser Vorfall nicht nur ein Mal ereignet hat, hat er sich darüber nicht nur beim Busunternehmen Pflieger beschwert – sondern auch die SZ/BZ darüber informiert. Inzwischen hat sich die Firma Pflieger für den Vorfall entschuldigt und Besserung versprochen.

Der Sindelfinger Rolf-Uwe Grünewald ist unlängst um 15.15 Uhr vom Sindelfinger Busbahnhof mit der Linie 708 in Richtung Eichholz gefahren. Im Eichholz angekommen, hielt der Bus vor dem Waldhotel – rund 25 Meter vor der Haltestelle Eichholz. Dann öffnete der Busfahrer die hintere Türe, doch die Fahrgäste blieben sitzen. Nach kurzer Zeit schloss der Fahrer die Tür wieder, fuhr weiter in Richtung Haltestelle, blieb aber unvermittelt im Scheitelpunkt der Wendeschleife stehen. Anschließend öffnete er erneut die Tür und stellte den Motor ab. Wortlos.


„Wir Fahrgäste schauten uns an und begaben uns zum Ausstieg. Da wir quasi auf die Fahrbahn ausstiegen, war dies für die zwei mitfahrenden Schwerbehinderten extrem schwierig, was aber den Busfahrer nicht zu interessieren schien“, berichtet Rolf-Uwe Grünwald, der sich über diesen Vorfall, der sich zuvor schon mehrmals so ereignete, so ärgerte, dass er sich nicht nur umgehend schriftlich beim Busunternehmen Pflieger darüber beschwerte, sondern diesmal auch die SZ/BZ davon in Kenntnis setzte.


Oliver Ruhmann vom Busunternehmen Pflieger antwortete prompt und drückte sein Bedauern über den Vorfall aus. „Wir stimmen Ihnen absolut zu, dass ein Ein- und Ausstieg ausschließlich an der dafür vorgesehenen Haltestelle erfolgen muss“, stellte Oliver Rumann klar. „Daher wurde er von uns belehrt und ermahnt, zukünftig immer die Haltestellen zu bedienen. Um solche Vorfälle an der Endhaltestelle Eichholz zukünftig zu vermeiden, werden wir unser gesamtes Fahrpersonal per Dienstanweisung entsprechend darauf hinweisen.“


Der komplette Artikel ist unter www.szbz.de und in unserer Mittwochausgabe zu finden.