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Von unserem Mitarbeiter Bernd Heiden · 01.07.2020

Sindelfingen: Neuer Lärmschutz für die Viehweide

Sindelfingen: Gemeinderat bringt Neubau der verkommenen Viehweide-Lärmschutzwand Ernst-Barlach-Straße auf den Weg

Vier Jahrzehnte hat sie auf dem Buckel. Doch die Lärmschutzwand an der Ernst-Barlach-Straße steht schlimmer da als als manch antikes Bauwerk aus vorchristlicher Zeit. Der Gemeinderat hat nun per Grundsatzbeschluss den Weg für einen Neubau frei gemacht. Geschätzte Kosten: Drei Millionen Euro. Das Vorhaben stößt nicht auf ungeteilte Zustimmung. Die Freien Wähler fühlen sich von der Verwaltung verschaukelt.

Dabei geht es ums große Ganze. Wie die SZ/BZ berichtete, soll im Zuge des Ausbaus der A81 inklusive Teilüberdeckelung auch der Verkehr im Sindelfinger Osten neu geordnet werden. So bekommt das Breuningerland einen Autobahn-Vollanschluss, der derzeitige A81-Vollanschluss Sindelfingen Ost wird zurückgebaut: Die Zu- und Abfahrt Richtung Singen entfällt, erhalten bleibt die Zu- und Abfahrt von beziehungsweise nach Stuttgart.

 

Die Idee dahinter, grob vereinfacht dargestellt: Künftig fahren alle über die A81 anfahrenden Breuningerland-Kunden direkt an dem Einkaufskomplex von der Autobahn ab. Sie werden so Breuninger nicht mehr über Sindelfingen Ost ansteuern und somit auch nicht mehr über die Mahdentalstraße kommen. Wer nach Richtung Singen will oder von daher kommt, für den wird selbstredend künftig das Ende der Mahdentalstraße ebenfalls keine Option mehr sein. Die Lärmschutzwand an der Ernst-Barlach-Straße (Bild: Heiden) aber wurde einst errichtet, um die dahinter lebenden Viehweide-Einwohner vor diesem Autobahn-Abfahrt-/Mahdental-Verkehrslärm zu schützen.

 

 

Der komplette Artikel samt Kommentar steht am Donnerstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de