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Von unserem Mitarbeiter 
Matthias Staber · 11.07.2019

Sindelfingen: Ein „Befriedigend“ für die Schulsanierungen

Sindelfingen hat seine Effizienz bei der Sanierung von Schulen und Kindergärten verbessert. So wurden an den Schulen im letzten Jahr 80 Prozent der im Haushaltsplan veranschlagten Baumaßnahmen umgesetzt, wie der 
Leiter des Amts für Bildung und Betreuung, Roland Narr, im Bildungsausschuss berichtet hat.

Nur die Note „befriedigend“ gibt der Leiter des Pfarrwiesen-Gymnasiums, Bodo Philipsen, dem Sindelfinger Prozess bei der Schulsanierung. Zwar sei die Kommunikation zwischen Schulen und Stadtverwaltung „deutlich besser geworden“. Dennoch seien „viele Ecken unserer Schulen in einem erbärmlichen Zustand“, so Philipsen. Die Gymnasien von Nachbarkommunen wie Weil der Stadt oder Holzgerlingen seien „in einem wesentlich besseren Zustand“.


Der Prozess der Rückmeldung über erledigte Baumaßnahmen sei gut, sagt Stadträtin Maike Stahl (CDU): „So sehen wir, wo wir stehen.“ Und auch den Fortschritt bei der Schulsanierung bewertet Maike Stahl positiv: „Die Stadtverwaltung ist dran, das sieht man.“ Die unsichere Haushaltslage könne den Prozess jedoch gefährden: „Wir müssen neue Prioritäten setzen“, so Stahl.


Wie Roland Narr berichtet, sind von den insgesamt 272 Toiletten-Anlagen der Sindelfinger Schulen und Kindertagesstätten inzwischen 155 saniert. In diesem Jahr saniert werden soll die Anlage der Grundschule Königsknoll für 150 000 Euro – und zwar in einem einzigen Bauabschnitt anstatt, wie ursprünglich geplant, über drei Jahre verteilt.


Die wichtigsten Schulsanierungs-Maßnahmen, die 2018 nicht umgesetzt wurden: Dachsanierung Gemeinschaftsschule Maichingen (160 000 Euro), Sanierung der Fassade, Fenster und Dächer des Goldberg-Gymnasiums (200 000 Euro), Ausbau der Mensa des Stiftsgymnasiums (250 000 Euro, Planung läuft, Baubeschluss muss noch gefasst werden), Sanierung des Trinkwassernetzes in der Schulsporthalle des Unterrieden-Gymnasiums (die im Haushalt eingestellten 200 000 Euro reichen nicht, weil die Maßnahme umfangreicher wird).



Der gesamte Artikel steht am Freitag in der SZ/BZ.