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Anna Rentschler · 16.04.2019

Sindelfingen: Die Innenstadt als großes Fitness-Studio

Robert Klotz möchte die Sindelfinger mit seinen Workout-Bewegungs-Stationen in Bewegung bringen

Workout in der Innenstadt: Robert Klotz beim Bauchmuskeltraining. Bilder: Anna Rentschler

Robert Klotz sitzt mit angewinkelten Armen am Sindelfinger Freundschaftsbrunnen und bewegt seinen Oberkörper auf und ab. Dann liegt er auf der Parkbank in der Innenstadt und streckt abwechselnd seine Beine in die Höhe. In der Wettbachstraße sieht man ihn, wie er sein Bein über einem Geländer ausstreckt und die Hände zu den Fingerspitzen bewegt.

„Was macht der Herr Klotz denn da?“, scheinen die fragenden Gesichter der vorbeigehenden Passanten zu sagen. Die Leute schauen sich interessiert um, können diese akrobatischen Bewegungen aber nicht so richtig zuordnen. Diese Verrenkungen verfolgen einen sportlichen Plan.

Robert Klotz, Inhaber von Intersport Klotz und Mitglied des Sindelfinger Gemeinderats, hat ein Ziel. Er möchte die Sindelfinger zum Sport animieren und sie bei der Verbesserung ihrer Fitness unterstützen. Dafür hat er sich mit seinem Team fünf Sportübungen überlegt, welche an fünf Stationen, verteilt auf verschiedene Orte in der Sindelfinger Innenstadt, durchgeführt werden.

„Die Übungen befinden sich in einem Umkreis von etwa 500 Metern zwischen dem Rathaus und dem Wettbachplatz“, erklärt Robert Klotz. So haben die Treppen am Rathaus eine neue Funktion bekommen.

Sie unterstützen nun die Sindelfinger dabei, ihre Ausdauer zu verbessern und so langsam aus dem Winterschlaf zu erwachen. Mit Sprints über die Stufen werden die Bein- und die komplette Körpermuskulatur gestärkt. Weitere Übungen bestehen aus Absatzbeugen am Stadtbrunnen, Bauchmuskeltraining auf den Stadtbänken, Stützstöße am Blumenbeet oder Dehnungsübungen an Fahrradständern.

„Alle Gegenstände, die man für eine Trainingseinheit benötigt, sind in der Innenstadt reichlich vorhanden“, ist Robert Klotz überzeugt. „Mir ist es wichtig, das Sporttreiben zu fördern. Diese Aktion führen wir zum ersten Mal durch und waren gespannt, wie das Angebot von den Leuten genutzt wird“, sagt der Sindelfinger.

Der komplette Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ und auf www.szbz.de