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29.07.2019

Sindelfingen: 12 Wohnwagen zu schwer

Zum Sommerferienstart führten Beamte der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg am Freitag zwischen 12.30 Uhr und 15.30 Uhr eine Kontrollaktion entlang der A 8 im Bereich der Tank - und Rastanlage Sindelfinger-Wald durch. Besonders überprüften die Polizisten Wohnwagengespanne und Wohnmobile hinsichtlich der Beladung, der Ladungssicherung und des technischen Zustands.


Insgesamt wurden 26 Fahrzeuge kontrolliert. Bei fast der Hälfte, nämlich bei zwölf Wohnwagengespannen und -mobilen mussten die Polizeibeamten feststellen, dass die Achslast überschritten beziehungsweise das Fahrzeug überladen war. Für sieben der Autofahrer endete dies glimpflich. Aufgrund kleinerer Überschreitungen beließen es die Beamten bei einer Verwarnung. Bei vier Wohnwagengespannen und einem Wohnmobil mussten die Polizisten jedoch zunächst die Weiterfahrt untersagen.


In diesen fünf Fällen lag die Überschreitung der Achslast beziehungsweise die Überladung bei 15 bis 32 Prozent. Unter diesen fünf Fahrzeugen befand sich ein Wohnwagengespann dessen Achslast um 28 Prozent überschritten war. Ausschlaggegend hierfür war vor allem eine nachträglich eingebaute Rangierhilfe. Diese Rangiersysteme, die es dem Camper erleichtert, seinen Wohnwagen ohne Zugfahrzeug meist mittels einer Fernbedienung zu bewegen, führen schnell zu einem zusätzlichen Gewicht von bis zu 250 Kilogramm.


Der Familie, die in den Urlaub aufgebrochen war, sowie den restlichen vier Fahrzeuglenkern wurde es jedoch ermöglicht, ihre Wohnwagengespanne sowie das Wohnmobil umzuladen. Das bedeutet, sie konnten versuchen das Gewicht besser auf das Gespann zu verteilen und beispielsweise Gegenstände vom Wohnwagen in die Dachbox umladen. Nicht allzu dringend benötigte Dinge konnten abgeladen und bei einer Werkstatt zunächst zwischengelagert werden. Trotzdem müssen die fünf Fahrer mit Bußgeldern zwischen 90 und 235 Euro rechnen. Die beanstandeten Fahrzeuge sind in Deutschland beziehungsweise in den Niederlanden zugelassen.